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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
192
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19Verbündeten schoben alle entschiedenen Unternehmungen auf,bis diese Armee eingetroffen sein würde. Ihre Bewegungenbis dahin beschränkten sich nur auf Neckereien und großeRecognoscirungen.Sobald Napoleon nach Dresden zurückgekehrt war,drängte die böhmische Armee wieder vor. Nollendorf wurdewieder genommen *). Am folgenden Tage wurden die Fran-zosen nach heftigen Gefechten, bis Gieshübel und auf ihremrechten Flügel bis Marienberg und Seyda zurückgedrängtKaum war Napoleon von den Angriffsbewegungen derVerbündeten unterrichtet, als er wiederum Dresden verließ undin das Gebirge eilte, seine Garden zur Hülfe heranziehend.Die Verbündeten gingen jetzt zurück bis Nollendorf, nachdemsie noch ein günstiges Gefecht bei Hellendorf bestanden hatten **)Am folgenden Tage zogen sie sich in der Gegend bei Kulmzusammen, ungefähr in derselben Stellung, die sie in derSchlacht bei Kulm inne gehabt hatten, nur, daß ihr rechterFlügel sich viel weiter nach der Elbe hin ausdehnte. Am 16.Reitergefecht bei Nollendorf. Am folgenden Tage drangNapoleon mit Macht von der Nollendorfer Höhe herab indas Thal von Kulm. Die von der Vorhut der Verbündetenbesetzten Dörfer wurden genommen, alles deutete auf eine zweiteSchlacht bei Kulm. Allein jetzt begannen die Verbündetenein furchtbares Artilleriefeuer und vom rechten Flügel ausrückten die Oesterreicher in Sturmcolonnen auf den Feind,Napoleon zog Verstärkungen herbei, ein Angriff seiner Garde-Reiter brachte einen Theil des österreichischen Geschützes inseine Gewalt, doch nur, um es gleich wieder zu verlieren.*) Am 13.**) Am 15.

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