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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
185
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135Elftes Kapitel.Bewegungen der Armeen im September.§. 1.In dem kurzen Zeitraume von drei Wochen geschah allesdas, was in den vorigen vier Kapiteln erzählt wurde. Fünfgroße Schlachten wurden geschlagen, kein Tag verging ohnemehr oder minder bedeutende Gefechte, mehr als hunderttausendKrieger von beiden Seiten waren gefallen. Auf Berlin warendie Franzosen vorgedrungen und zwei Mal mit blutigen Köpfenzurückgeworfen worden, nach Schlesien hatten sie ihren Fußgetragen und die wüthenden Bergströme hatten mit denSäbeln und Kolben ihrer Gegner gewetteifert sie zu verder-ben nach Böhmen wollten sie eindringen, und nur wenigehatten den Rückzug gefunden, um von den dortigen, Verderbenbringenden Schluchten und Thälern zu erzählen. Bei Dresdenaber hatten sie mit der äußersten Anstrengung gekämpft undihre Gegner zurückgeworfen. So reich diese kurze Zeit anThaten aller Art war, so arm war die nächste, und 6 Wochenvergingen, ehe der letzte entscheidende Streich geführt wurde,zu dem in der langen Zeit die Kraft gesammelt worden war.Napoleon befand sich in mißlicher Lage. Er hatteden Kriegsschauplatz nach Sachsen verlegt, in weite Fernevon seinem Lande, von seinen natürlichen Hülfsquellen. Nach-drücklicher, minder für ihn gefährlich konnte er den Krieg führenwenn er statt der Elbe den Rhein zum Mittelpuncte seinerOperationen wählte. Allein das verboten ihm politische Rück-