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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
182
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13§. 3.Bald nach der Schlacht bei Dennewitz bereitete ein ande-rer Theil der Nordarmee dem Feinde noch eine empfindlicheNiederlage. Schon früher ist erzählt worden, wie beim Anfangder Feindseligkeiten nach Ablauf des Waffenstillstandes, dieFranzosen auch von Hamburg aus vorzudringen suchten unddurch die Armeeabtheilung, die General Wallmoden befeh-ligte, in Schach gehalten wurden. Davoust hatte sich zuletztnach mehreren Märschen, die zu nichts führten hinter dieStecknitz zurückgezogen und hielt sich eine Zeit lang ruhigGegen die Mitte des Septembers aber sandte er auf BefehlNapoleons den General Pecheux mit 8000 Mann überdie Elbe, auf das linke Ufer des Flusses, damit dieser sichnach Magdeburg werfe und die dortige Besatzung verstärkeGeneral Wallmoden, durch einen aufgefangnen Courierdavon unterrichtet, beschloß diese Abtheilung anzugreifen undging am 15. September auch mit 13,000 Mann über denStrom, während er einzelne schwache Corps zur Beobachtungdes Feindes an der Stecknitz zurückließ. Bei dem Walde vonGörde stieß man am 16. auf den Feind. Die LützowschenJäger eröffneten den Angriff, warfen den Feind zurück underoberten das von ihm besetzte Schloß Görde. Die Fran-zosen wehrten sich mit der größten Tapferkeit, und nach einemVergrücken zurückgedrängt, formirten sie Vierecke, deren Feuereinen Augenblick das Vordringen der Lützowschen Jägeraufhielt. Indessen wurden sie auf beiden Flügeln und imRücken umgangen. Als diese Umgehung bewerkstelligt wargriffen die Verbündeten von allen Seiten an und der Feinterlitt eine gänzliche Niederlage. Nur mit Mühe gelang esdem General Pecheur die Reste seiner Truppen, begünstigt

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