129Napoleons persönlichem Oberbefehl stand von der Elbe bisnach der Oder und betrug zweihundertsiebenunddreißigtausendMann. Die Stärke dieser Armeen zusammengenommen betrugdreihundertdreiunddreißigtausend Mann mit dreizehnhundertGeschützen. Außerdem waren noch folgende Heere aufgestellt:an der Grenze zwischen Oesterreich und Baiern fünfundzwan-zigtausend Mann baierische Truppen. Bei Würzburg sammeltesich ein Reservecorps von fünfzehntausend Mann. In Italienhatte der Vicekönig eine Armee von vierzigtausend Manngebildet. So standen die Heere Napoleons von der Küstedes adriatischen Meeres bis zu den Küsten der Nordsee undOstsee, und beliefen sich der Zahl nach auf etwa vierhundert-dreizehntausend Mann.§. 5.Die Verbündeten hatten die Zeit der Waffenruhe eben-falls trefflich benutzt. Zunächst schlossen sie Bündnisse mitandern Mächten. Das erste, mit Oesterreich, kam leicht zuStande. Eben so leicht schlossen sie mit England eine Ueber-einkunft ab. England verpflichtete sich, an Preußen 666,666Pfund Sterling (4,500,000 Thlr.) Hülfsgelder zu zahlen *).Eben so verpflichtete es sich, an Rußland 1,333,333 PfundSterling (über neun Millionen Thlr.) Hülfsgelder zu zahlen **).und selbst mit einem Corps von Truppen Theil am Kriege inDeutschland zu nehmen***). Das Bündniß mit SchwedenUebereinkunft vom 14. Juni.Uebereinkunft vom 15. Juni.Die Engländer waren fortwährend in thätigem Kriege mit denFranzosen in Spanien. Fast während dieser Zeit, am 24. Juni,schlugen sie unter Wellington die Franzosen gänzlich beiVittoria, wodurch die Stellung derselben in Spanien fürdie Folge unhaltbar wurde.
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