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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
101
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101beschlossen deshalb nach Oberschlesien zurückzugehen, um indirecter Verbindung mit Böhmen zu bleiben.Napoleon hatte bei Bautzen so wenig Siegeszeichen(Gefangene, eroberte Kanonen und Fahnen) erfochten, daß erbegierig war, seinen Gegnern solche auf dem Rückzuge abzu-nehmen, und er befahl daher die nachdrücklichste VerfolgungAllein die Verbündeten bezeigten keine Lust, sich etwas abge-winnen zu lassen und vertheidigten ihren Rückzug Schritt fürSchritt.Natürlich entspannen sich dabei eine Menge kleinererund größerer Gefechte, in welchen die Franzosen immerempfindlichen Schaden erlitten. So nahmen die Russen schonam Tage nach der Schlacht eine feste Stellung bei Mar-kersdorf und Reichenbach, und boten dem Feinde die Spitze.Die Franzosen griffen sie mit großer Uebermacht an, konntensie aber, trotz aller Anstrengungen und Menschenopfer, die siebrachten, nicht in Unordnung bringen. Die Russen thatenihnen ungeheuern Schaden und zogen sich langsam und bedäch-tig zurück. In diesem Gefecht fielen drei französische Generale,unter ihnen Duroc, des Kaisers Liebling, dessen Tod erheftig beklagte.Der Rückzug wurde immer weiter fortgesetzt.Das Heer der Verbündeten marschirte in zwei Hauptab-theilungen, südöstlich, in der Richtung auf Schweidnitz, indemes der Verfolgung des Feindes alle Uebergänge über dieschlesischen Flüsse (Bober, Queis, Neiße) erschwerte. Am26. ſtand ihr linker Flügel bei Goldberg, der rechte beiLiegnitz, am 27. vereinigten sich beide bei Jauer. Das franzö-sische Heer war ihnen in drei Abtheilungen gefolgt Napo-leon erreichte am 25. Görlitz. General Blücher beschloßjetzt dem Feinde noch einen Schlag beizubringen, um wo möglich die