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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
95
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95eilte er sogleich selbst dahin und schickte dem Marschall Neyden Befehl, sich rechts zu wenden und gleichfalls auf Bautzenzu marschiren, um den rechten Flügel der Verbündeten anzu-greifen§. 7.Napoleon hatte anfangs geglaubt, die Verbündetenwürden sich bis hinter die Oder zurückziehen. Allein davonhielten diese politische Rücksichten ab. Sie rechneten noch immerauf den Beistand Oesterreichs, das in voller Thätigkeit warsich zu rüsten, durften also durch einen allzuweiten Rückzugsich nicht den Schein geben, als wären sie schon besiegt,mußten überhaupt der Volksstimmung etwas nachgeben, welchenur von Kampf, nichts von Rückzug wissen wollte. Siegingen daher in aller Ordnung nach Bautzen, den nachdrin-genden Franzosen immer noch die Stirn bietend. Dadurchentspann sich ein Gefecht bei Bischoffswerda, wobei die Fran-zosen Verluste erlitten und diese Stadt in Feuer aufging.Bei Bautzen nahmen sie eine feste Stellung hinter der Spreeund erwarteten den Feind. Von zwei Seiten zog derselbeheran. Die Hauptarmee, geführt von Napoleon selbst, kamvon Dresden, die zweite Armee, geführt von Ney, kam nörd-lich von Luckau her. Die Verbündeten machten einen Versuch,die Vereinigung der beiden feindlichen Heere zu verhindern.Ein Corps Preußen und Russen, zusammen an achttausendMann gingen in die Gegend von Hoyerswerda vor. Hier ent-spannen sich Gefechte mit der Vorhut des Corps von Neyund der von Napoleons Heer, in welcher von beidenSeiten mit der größten Hartnäckigkeit gefochten wurde. Dochvermochten die Verbündeten nur, dem Feinde einen bedeutendenVerlust zuzufügen, nicht aber seine Vereinigung zu verhindern.Sie gingen nach blutigen Gefechten in ihre Stellungen bei