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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
94
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94Zudem schien diesem das Kriegsglück auf's Neue zu lächelndenn die Schlacht bei Lützen und der Rückzug der Verbündetensprach dafür. Der König von Sachsen kam nach Dresderzurück und schloß auf's Neue ein Bündniß mit Napoleon,seine Truppen traten unter die französischen Adler, Torgauwurde den Franzosen geöffnet *). Dadurch war NapoleonsStellung an der Elbe gesichert, denn er war Herr aller festenPuncte an diesem Flusse von Dresden bis Magdeburg.Mit der größten Eile betrieb er den Uebergang über denStrom bei Dresden, um die verbündeten Heere auf ihrenRückzuge zu erreichen. Die Brücken wurden wieder hergestellt,auf Fähren sogar Geschütz übergeschafft. Zu gleicher Zeitgingen die Franzosen bei Meißen und bei Torgan über dieElbe. Während Napoleon selbst dem Rückzuge der verbün-deten Heere folgte, sandte er den Marschall Ney mit etwasiebenzigtausend Mann am rechten Ufer der Elbe aufwärts,damit dieser nachher sich gegen Berlin wenden sollte. Um dieseStadt zu vertheidigen stand den Franzosen nur das schwacheCorps des Generals Bülow von zwanzigtausend Mann gegen-über, dasselbe, welches Halle erobert hatte und nach Roßlauzurückgegangen war. Allein mit der Unternehmung gegenBerlin sollte es vor der Hand nichts werden. Die verbün-deten Hauptheere hatten sich nämlich von der Elbe noch mehrrückwärts gezogen, bis an die Spree und bei Bautzen ein-feste Stellung genommen. Als dies Napoleon erfuhrDer sächsische General Thielemann, Commandant vonTorgau, der standhaft alle Forderungen Napoleons abge-wiesen hatte, wollte nicht gegen Deutsche fechten. Er ver-ließ den sächsischen Dienst und ging in den russischen über,um fortan gegen die Franzosen zu kämpfen