Druckschrift 
1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
73
Einzelbild herunterladen
 

75zurück ließ, den Uebergang über die Elbe so lange als mög-lich zu verhindern. Erst am 26. März zogen diese letztenTruppen ab, und die Verbündeten besetzten nun das ganzeheutige Sachsen; ihre Freicorps aber streiften weit bis Thü-ringen hinein und thaten dem Feinde mannichfachen Abbruch.Die Stellung der Franzosen lehnte sich jetzt mit demRücken an den Harz und hielt sich so die Verbindung mitFrankreich offen, woher fortwährend neue Verstärkungen kamen.Ihr rechter Flügel berührte die Saale, ihre Front war durchdie Elbe und die beiden Festungen Magdeburg und Wittenberggedeckt. Ihre Stärke betrug etwa 40,000 Mann.Gegen diese Front rückte das zweite Heer der Verbündetenan. Es bestand gleichfalls aus Preußen und Russen, undwurde von dem russischen Feldherrn Wittgenstein befehligt.Der nächste Angriff wurde gegen Wittenberg gerichtet, dochhatte derselbe keinen Erfolg, da der französische Commandantzu wachsam war, um sich überraschen zu lassen.