bekommen, und die ungeheuersten Anstrengungen der Oester-reicher, die größte Tapferkeit ihrer Truppen vermochten nichtsgegen dieses Feldherrn Genie und Glück. Die Schlachtenvon Lodi und Arcole entschieden den Sieg für die Fran-zosen. Die Lombardei war erobert. Die italienischen Fürstenschlossen um schwere Opfer Frieden, eben so der Pabst, derder Republik den Krieg angekündigt hatte und überall geschla-gen worden war. Aus einem Theile der eroberten Länderbildete Bonaparte eine neue Republik, nach dem Musterder französischen und eng mit ihr verbündet — die cisalpi-nische. Noch einmal erhob sich Oesterreich mit aller Kraftaber vergebens. Mantua, seine Hauptstütze fiel und der Friedevon Campo=Formio machte für jetzt dem Kriege ein Ende*)Oesterreich trat Belgien an Frankreich ab, erkannte die cisal-pinische Republik an und erhielt zum Ersatz venetianische Besi-tzungen. Nebenher wurde noch die alte AristokratieGenua's gestürzt und eine neue Republik, die ligurischegeschaffen. Außerdem enthielt der Friede noch viele, fürDeutschland demüthigende Bedingungen, denn das arme Deutsch-land hatte dabei keine Macht und keinen Vertreter. Auf einemCongresse zu Rastatt sollte der Frieden mit dem deutschenReiche definitiv geordnet werden.§. 13.Frankreich war in den ersten Perioden seiner Revolutionmit Mäßigung nach außen hin aufgetreten, und hatte bei allenVölkern Interesse für seinen Kampf gegen den alten Druck derAristokratie erregt. In den Kriegen, die es führte, war esmeistens der angegriffene Theil und seine Kämpfe waren Noth-wehr. Allein wie die Revolution im Innern eine unglückliche*) 17. October 1797.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten