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Alceste : lyrische Tragödie in 3 Akten
Entstehung
Seite
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Er sieht dann meinen Trauerblick,Hört der Kinder Geschrei, bald des Vaters beraubt,Sieht Thessaliens Volk ganz in Zeichen der Trauer.Vielleicht rührt dieser Anblick die GötterAuf die einzig wir noch hoffen,Sie zeigen uns vielleicht noch Schonung,Ach! und erbarmen sich über mich, und das Volk.Chor.Weh uns! was wird jetzt uns gescheh'n?Nein, niemals goß der Zorn der GötterAuf Sterbliche ſo wüthend ſich,Nie traf sie einst solch' ein Wetter.Im Tempel des Apoll.Marsch.Der Oberpriester.Gott Apoll! entferne vom ThroneDen gefürchteten Todesschlag!Chor.Gott Apoll! entferne 2c.Der Oberpriester.Aus der Nacht strahl' ihm noch der Tag,Dem guten großen Heldensohne.Chor.Aus der Nacht 2c.Oberpriester.Einst ward der Gott vom Zorne der GötterAus dem Olymp auf die Erde verbannt:Admet allein war da sein Retter,Und seine Freistatt war unser Land.Chor.Gott Apoll! entferne 2c. 2c.Oberpriester.Urquell des Lichts, Zierde der Götter,Der hoch dort am Olympe schwebt;Der auf den Strahlenwogen sich hebt,Mit seinem durchglühenden FeuerWohlthätig die Natur belebt;Hier steigt von deinem Volk der heiße Wunsch empor:Erhalte ihn, ist dir sein Wohlstand theuer,