6sie die gegenwärtig im Vaterlande obwaltenden Zustände ge-hörig zu würdigen wissen und hierdurch zur Erkenntniß kom-men, daß sie gegen sich selbst, so wie gegen ihre katho-lischen Mitbrüder die Pflicht haben, auf meine vorliegendeSchrift zu achten, und dem zum wiederholten Male Anklopfen-den die Thür öffnen!! d. h. mit andern Worten, möchten siejetzt meinem Rathe, die römisch=katholische Religion anzuneh-men, Gehör leisten!Weissagungen der heiligen Hildegard.1. Vor dem Auftreten des Antichristen sol-len die Menschen durch viele Leiden gereinigtwerden, besonders die Geistlichen, welche allerReichthümer beraubt, zwar nicht betteln werden.In den Jahren 1790 bis 1802 wurden mehre StaatenEuropa's von unheilvollen, blutigen und verheerenden Kriegenheimgesucht. Zu dieser Zeit wurde durch einen Beschluß der fran-zösischen National=Versammlung das ganze Besitzthum derkatholischen Geistlichkeit eingezogen und als Staatseigenthumerklärt. Obgleich nun sämmtliche katholische Geistlichen allerihrer Reichthümer beraubt waren, wurden sie dennoch nichtgenöthigt, zu betteln; somit erfüllte sich auch der zweite Theilvorstehender Weissagung und zwar auf folgende Art: die fran-zösische revolutionaire Regierung führte eine neue Kirchen-verfassung ein, welche von dem damaligen Papste, Pius VI.verworfen wurde. Ein Theil der französischen Geistlichkeitund des Volkes stimmten mit der Regierung, der andereeise eine Kir-aber mit dem Papste, wodurch nothwendiger V
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Offener Brief an Se. Majestät den jetzt regierenden König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. und an alle Nichtkatholiken Europa's, in welchem dieselben an die nothwendige Einkehr in den Schooß der katholischen Kirche gemahnt werden, ... : mit Bezug auf die Offenbarungen der h. Hildegard ...
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