frohen Hoffnungen, welche sie aus der Einführung freisin-niger Staatsverfassungen geschöpft hatten, getäuscht!!An dieselbe Thür klopfe ich jetzt wiederum mit meinervorliegenden Schrift, denselben Rath, dieselbe War-nung wiederholend, und mich zugleich auf die Weissa-gungen der heil. Hildegard, ersten Abtissin des Klostersdes hl. Rupertus bei Bingen, stützend. Dieselbe war durch ihreHeiligkeit und göttliche Offenbarungen zu ihrer Zeit so berühmtgeworden, daß sie ihre Aussprüche auf Befehl des damaligenPapstes, Eugen III., schriftlich aufzeichnete.Die jetzt im deutschen Lande obwaltenden Zustände bür-gen uns dafür, daß, wofern die protestantischen Einwohnerdieses Landes nicht in einer nahen Zukunft katholisch werden,jene meine Warnung auf's neue sich als wohlgegründet er-weisen wird. So oft wir diese Zustände mit einiger Auf-merksamkeit betrachten, muß es uns ganz klar einleuchten,daß wir, einer künftigen höchst unglücklichen Zeit zu entge-hen, keine andere Hoffnung hegen dürfen, als diejenige, zuwelcher uns die Prophezeihungen des Bruder Hermann, desSpielbähn und der h. Hildegard berechtigen, aber nur dann, wanndie zu unserer Nation gehörenden Protestanten katholisch wer-den sollten.In meiner Schrift: „Soll Glück und Wohl-stand 2c.“ findet sich folgende Stelle:Zu den verständigen Menschen gehören alle die Ein-wohner Deutschlands, welche sich selbst und untereinanderdarüber Glück wünschen und Gott dafür danken, daß sie sichStaatsverfassungen errungen haben, durch welche eine Volks-vertretung eingeführt wird. Zu den unverständigsten, welche
Druckschrift
Offener Brief an Se. Majestät den jetzt regierenden König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. und an alle Nichtkatholiken Europa's, in welchem dieselben an die nothwendige Einkehr in den Schooß der katholischen Kirche gemahnt werden, ... : mit Bezug auf die Offenbarungen der h. Hildegard ...
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