112Lied 120.seinden macht und trutz, Diesfreunde, Und stürz alle dendein volk und kirch bestreiten: feinde.Steh uns bey auf allen seiten. | 5. GOtt gib fried, es ist3. GOtt gib fried an allen en=fnothen, Weil die feind so grauder. Da dein wort im schwangessam seyn, Rauben, plundgeht: Laß dein werk nicht volltoben, tödten, Schonenuns wenden, Weil darauf dein der kinderlein. Näche dasehr besteht. Wend von uns abschuldig blut, Das um nachfalsche lehr, Die dein wort ver=schreyen thut: Straf derdunkelt sehr: Laß dein wort den sünd und schanden, Duns helle scheinen, Und erleucht sie sich unterstanden.6. GOTT gibt fried, derdadurch die deinen.4. GOtt gieb fried zu unsern nicht geben Die gottlosezeiten, Und beschirme deine welt, Die mit ihrem kris-heerd: Wer kan anders für streben, Nur nach ehren,uns streiten? Menschen machtund geld. JESU Chrijiſt gar nichts werth. Darum friedefürſt, Wann du ſrichdu, HErr JEsu Christ! Dergeben wirst, Wollen wirdu unser kriegsfürst bist, ehr beweisen, Dich im friede-Streit für uns, als delne dankbar preisen.1) Betgeſang in Peſtzeitenund Sterbensläuften.120Melod. Lied 68. Wo soll ich hin, wer hilfet.erechter GOtt, wir klagen dir, Daß unsre groDie wahre ursach seynd, daß wir Die schwere strafensünden Daß jetzt die pest, dein scharfer pfeil, Fleuepfindenzum andernum uns her in schneller eil, Von einemhausplö2. Es brennet drum dein feuer⸗ Die meisten leut sehrorium, Und hat uns fast verzehret trift, Und ist fast nicht zuWeil wir nach deines wortes stimm 4. Deshalben treten wir vonZu dir uns nicht bekehret: Wir In herzens reu und bussehatten einen eckel dran, Drumfallen dir demüthiglichauch für uns ein jedermannsunser arzt, zu fusse. Die pe-Ein'n abſchen hat und eckel. ſſeuchen von uns kehr, Durch3. Man höret in so manchemme güt und allmacht wehrhaus Nur weinen und wehkla=ſengel dem verderbergen: Man trägt die todten häu= 5. Ach HErr! ach zeigfig aus, Als wären sie erschlagen: dein heil! Laß uns dochDer pestilenz geschwindes gift
wil