72Lied 82.an, Der aus sich selbst gegan= 12. Du erdwurm! solltestgen, Des fleisches eigenwahn, Dem könig dich versagen,Vermögen, lust und rath, Gut, alles stehet zu, Der allgenuehr, und was er hat, Verläst, reich, Ja alles ist zugleich?verwirft und spricht: Nur Je=als kein herz bedacht, Haterisus ist mein licht.seiner macht.8. Diß ist des glaubens wort, 13. Wann alles wird vergtUnd durstiges verlangen: HErr [Was erd und himmel heget,JEsu! sey mein hort, Versöhner bleibt er vest bestehn, Sein we-HErr und schild, Und führ mich stirbt nicht ab, Die Gottheitw.wie du willt. Dein bin ich, wie ichtkein grab, Und den er einmal keinbin: Nimm mich zu eigen hm. [Des wohlstand nimmt kein end9. Wer dies nicht grundlich 14. Wer aber in der zeitmeint, Des glaub ist noch un=ihm sich nicht verträget, Datüchtig. Der bleibt noch GOttes bleibt in ewigkeit Von GOttefeind: Sein hofnungsgrund iſt freudenhaus, Genz, ganzsand, Und hält zuletzt nicht schlossen aus Vergöß er in denstand, Der ein'ge glaubens-weh Schon eine thränenseegrund Ist dieser quadenbund. | 15. Gewünscheter vertrag, De10. Hie sorg ich, fehlt es mir, nur ein jawort schlichtet: SieMein trieb sey nicht so richtig: dann, mein seele sag: SolsersDen ich, HErr Christ! zu dir Be=HErr JEsu! ja, Da hast du allesfinde, weil ich doch, Als beynah=|da, Mein leib, mein geiſt, meinchristen, noch, Die lust und weltblut; Mein ehr, mein haab undnoch mehr Geliebt, als deine ehr.gut11. Mein seel begreif dich nu16. Thu, was du wilt mit mirIch muß es jetzo wagen, Ich kom̄! Werd ich nur zugerichtet, Zu dei-nicht eh zur ruh: Saast du hienem preiß und zier, Ein faß dermit der welt Und was dem fleischherrlichkeit, Mit deinem heilbegefällt Ganz ab, und Christo kleidt, Geheiligt um und an,an, So iſt die ſach gethan. Wohl mir, ſo iſts gethan.5) Von der Vereinigung und geistlichen Ver-lobung mit Christo.82.ie schön leuchtet der morgenstern, Voll gnad undDu Sohn Davids aus Jakobs stamm, Mein königwahrheit von dem HErrn, Die süsse wurzel Jesse,und mein bräu=ti=gam, Hast mir mein herz besessen.Lieblich, Freundlich, Schon und herrlich, Groß und ehrlich, Reich von gaben: Hoch und sehr prächtig erhaben.2.
Druckschrift
2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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72
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