Lied 78. Die hungrigen erquicke, lgehn. Die alten heb und trageUnd bringe die zurücke, Dies Auf daß sie ihre plage Gedulsonst verirret seyn: Die witttig überstehn.wen und die waisen Wollst du11. Bleib der verfolgten stütze,mit troſte ſpeiſen, Wann Die reiſenden beſchütze, Die ſtermenschenhülf ist klein.benden begleit Mit deinen engel9. Sey vater aller kinder Der schaaren, Daß sie in frieden fahschwangeren entbinder, Der säu=fren, Zu Zions herrlichkeit.genden gedeihn. Zeuch unsre zarte12. Nun, HErr! du wirst erjugend Zur frömmigkeit und tu⸗füllen, Was wir nach deinengend, Daß sich die eltern freun[willen In demuth jetzt begehrt10. Komm als ein arzt der Wir sprechen nun das amenkranken, Und die im glauben In unsers J E S U namtwanken, Laß nicht zu grunde Amen, es sey gewährt.Bittlied für die Noth der Kirchen GOttes.Melod. Psalm 42.ion spricht: ich bin verlassen, GOtt vergißt menEr will nicht zu her=zen fassen Mei=ne trüb=saganz und gar. Aber findt sich wohl ein weib, Die denund ge=fahr:sohn von ihrem leib Nicht gern faßt in ihre arme, Undsich über ihn erbarme?Aller2. Ob auch eine mutter sollteswie deine kleine heerdeHaben ein sehr steinern herz, ends geängstet werde.Daß sie ganz nicht achten woll⸗ 4. Reine lehre vorzubringenJrte Ihres kindes noth und Manches orts verboten ist,schmerz, So vergesse ich doch thum andern aufzudringen,nicht Meine vatertreu und Brauchet man gewalt und list.pflicht, Du bist mir im sinn Gottesfurcht wird nicht geacht,ſiets blieben, Auch in meine Sondern nur dahin getrachhänd geschrieben.Wie man seines herzens wu-3. Dieses hast du, HErr ver-len Auch mit sünden mög ersprochen, Es sind deine eignesfüllen.wort, Die du niemals hastl 5. Kein mitleiden, keingebrochen, Sondern hältst es barmen, Ist da, wo man krie,immerfort, Drum so sieh auch ge führt, Man beraubt undnun und hör, Wie sich quaalsquält die armen, Denen hüllund noth vermehr, Schau, und schuz gebührt, Man sieht
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2 (1784) Verfassend die vornehmsten Glaubenslehren und Lebenspflichten in 150 auserlesenen Liedern ... Martini Lutheri, Joachimi Neandri, u. andrerer ... Männer
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