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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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61Wie er mit sanften SchmeicheltönenUnd mit der Glätte eines Aales,Durch Bitten, Heucheln und Verſchönen,Und durch die Pracht des reichsten Schawles,Wie er durch bunten Glanz der SteineMir listig hat den Kopf verblendet,Wie er mich fing mit falschem ScheineUnd endlich hat das Herz entwendet!Wie er mit Küssen und mit KosenGehuldiget dem schönsten Triebe:O Himmel, und mich hat verstoßenGrad als ich trug die Frucht der Liebe;.1Wie dann Verzweiflung mich erfaßteUnd in des Wahnsinns raschem Streben.Ich machtlos tobte, wie ich raſ'te.Und rasend nahm des Kindes Leben!1..Sei gnädig über'm FirmamenteO Gott! du ließ't die That geschehen;Und einen deiner Engel sende,Der mich aufnimmt zu deinen Nähen.“..So fleh'te die geknickte Lilie: —Und durch die Lüfte faust die Knute;Vom ersten Hiebe sank OttilieEntseelt dahin in ihrem Blute. —