27Auf, Zofe, davon, mit flüchtigen SohlenUns Rath bei der Alten im Walde zu holen!Und sie schlichen noch beide in selber NachtZu der gräulichen Hexe die hat gewacht.Und schob zurück vom Schranke den knarrenden RiegelUnd langte hervor ihren magischen Spiegel.Das Fräulein hatte kaum in den Spiegel geschaut:Als, o Entsetzen, was hat sie in dem Spiegel geschaut?Des Ritters Gestalt aus der Ahnengruft schwebteD'rin klar als wenn er leibte und lebte.Doch aus dem Munde der Alten kamDas Wort: Sieh, hier, deinen Bräutigam!O Entsetzen! o Grausen! will die Hölle spielenMit eines Mädchens Liebesgefühlen?!Und sachte bedächtig davon sie sich schlichMit ihrer Zofe, die beeilte sich.Nach Hause sind sie beide gegangen,Voll inn'rer Furcht und Schrecken und Bangen.Der Ritter sah einst sein Töchterlein an:Was hat man dir, armes Kind gethan?
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