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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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10Und untergrub schier die Mauer,Daß dadurch konnt' Mann und Roß,Die standen draus auf der LauerUnd hereindrang der gänzliche Troß.Zuerst Bischof Engelbert stutzig;Dann Kleve's hochtrabender Graf,Dann Limburg's Gebieter vieltrutzig;.Die weckten die Kölner vom Schlaf.Und Limburg's betrunkene ReckenPrahlten mit dem Munde gar sehr,Und schrien: Wir wollen euch weckenIhr Kölner, mit unserem Heer!Das hörte ein wackerer Bürger,.Der hatte vortreffliches Blut,Von Stand nur ein Karrenschürger1Doch beseelt von Tugend und Muth.Der lief gleich zum Filzengraben.Und zu der Rheingasse hin,.Wo die Geschlechter einst haben1Gewohnt mit üppigem Sinn..Und schrie: „Zu den Waffen gegriffenIhr Edlen! „Jetzt rafft euch empor,Sonst sind eure Schwerter geschliffen,Es ſprengte der Feind ſchon das Thor!“