Ihr kölner Schönen kredenzt mirErſt einen tücht'gen Pokal,Sonſt muß ich vergehen vor Durſt hierTrotz euer zehntausend Zahl.Ich trinke als waidlicher Zecher.Und zieh d'rauf mit Sang in den Streit,Es kredenzte den klirrenden BecherMir die schönste kölner Maid.Alaaf, du Köln am Rheine,Alaaf d'rin, du vielholde Lieb':Und wär'st du meine einzig' EineIch hätt' dich noch einmal so lieb!.Doch weil du wie die AndernGeſchnitten aus ſelbem Holz,Laß ich wie die Andern dich wandern,Ich habe kein Geld aber Stolz.Ich liebe das Leben am Rheine,Ich liebe ein Völkchen voll Muth;.Und sitz' gern beim goldenen WeineUnd küß' gern ein rosiges Blut. —Es gehen die Sagen von ZwergenUnd Riesen am Rheine noch um;Doch lassen die Jungen von SchergenSich machen noch gar nicht dumm!
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