150Er ist ein Mann. Er würde mir gebieten.Doch niemand sonst. Nicht Bosheit, nicht Verleumdung,nicht Hofkabale hätt' ich zu erdulden.Ich hätte keinen Kampf, als den der Liebe.Es ist vorbei. — — Ich muß vergessen — allesals wär's nur ein verworrener Traum gewesen.Mein Leben fängt in Baden wieder an,wo ich zuerst es fühlte. Alles sei,was zwischen beiden liegt, nicht da gewesen.Mathilde.Noch ist nicht alles hoffnungslos verloren.Der Kaiser wird Euch hören. Er ist gut,wenn gleich ein wenig launenhaft und frömmelnd.Er wird hier Mittler sein.Jakobe.Ich hoffe nichts.Ich will ihn ſehn, will meiner Feinde Bosheitihm darthun, aber bitten nichts von ihm.Mit meinem Gatten kann ich nie mehr hausen,so werf' ich lieber diese Krone hin.Nichts mehr davon. — — Wo bleibt mein treuer Page?Sonst pflog er stets mir gute Nacht zu bieten.Geschlagen hat die elfte Stunde schon,und er war noch nicht da. — Ich habe michan seine Lieb' und Thorheit fast gewöhnt.Mathilde.Mich wundert, daß er eben heut nicht kommt,nach jenem Auftritt mit dem Erzbischof.Er nimmt doch sonst so innig. Theil an allem.(Man hört Geräusch.)Jakobe(nach ihrer rechten gewendet).Man kommt.Das sind ja Tritte vieler Menschen?
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