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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
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149Syberg.Mit Gott! Mit Gott!(Beide Hand in Hand ab)Kaiser.Er ras't. Er liebt sie heftiger als je. (ab)Dritter Auftritt.(Düsseldorf im herzoglichen Schloß. Großer Saal. Nachtund Mond. Im Hintergrund ein breiter Balkon mitoffenen Glasthüren. Man sieht in der Ferne die Häu-ser der Stadt. Kronleuchter. Zwei Seitenthüren.)Mathilde.Jakobe.(sitzen auf dem Balkon)Jakobe.Die Lichter sind verloschen in den Häusern.Und unterIm süßen Schlummer liegt die Stadt.den Dächern allen, die da vor mir liegenim Mondschein, athmet keine Bürgersfrau,die nicht in ihrem Hause glücklicher,in ihrem Herzen froher wär', als ich.(sie steht auf und verläßt mit Mathilde den Balkon)Ich kam, wie eine Königin, und ziehevon dannen, wie ein gattenflüchtig Weib.Wer?Wer das mir hätte so geweissagt!Er hat es mir geweissagt Manderscheid!Mathilde, denkst du seines Wortes noch?Wenn ich mich elend fühlte, würd' ich rufen:ich hab's verschuldet an dem Manderscheid.Jetzt ist es so gekommen. Ja, ich fühl' es,ich hab's verschuldet an dem Manderscheid.Um einer Krone willen! O Verblendung!Wie glücklich wär' ich jetzt in seinen Armen!