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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
94
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94das Staatsbuch nieder. Mögt Ihr einen Diener,so wünsch' ich, finden, der es besser führt,und möge nicht das Land die Folgen fühlen. (ab)Jakobe.Wenn ein Minister austritt, wähnt er immer,jetzt muß der Staat verderben ohne ihn.(heimlich zum Herzog)Ich werde künftig Euer Kanzler sein,mein Wilhelm, und, bei Gott, wir wollen sehen,ob sich das Land dabei nicht besser fühlt!Herzog (ebenfalls heimlich).Gewiß, gewiß, Jakobe! Wem ein Engelerschienen ist, der muß dem Lande selbstein Engel werden.Jakobe.Dieterich von Hall!Hall..Erlauchte Frau.Jakobe (ihm ihre Schrift gebend).Laßt diesen offnen Briefausrufen heute noch in Düsseldorf.damit das Volk, bei dem man mich verläumdet,erkenne, wie die Badnerinn gesinnt ist.Waldenfels (sich dienstgefällig zudrängend).Erlauchte Frau, dies schlägt in meinen Dienst,und freudig will ichJakobe.Mein Vertrauen hat Hall.Ich bin ihm hold. Fragt nur Prinzeß Sybillen.Sie hat's aus hoher Hand.Sie weiß noch mehr.Geht, Hall, und eilig thut, was ich befahl!Hall (ab).Jakobe.Ihr aber, Hofmarschall, geht zur Prinzeß,