70Jakobe(um ihn noch einige Minuten vom Lesen abzuhalten.)Bevor Ihr lest, mein Wilhelm, sagt mir doch,hat sich's bestätigt, daß der Herzog Guiseermordet worden sei auf König HeinrichsAnstiften?derzog.Leider ist es nur zu wahr!Die Schreckensthat, sie ist geschehn zu Blois.Ich ſchauderte bei dem Bericht. Der Armeward in sein Blut gestreckt mit vielen Stichen.Gut, daß Ihr ſein erwähnt in dieſer Stunde.Wir wollen den Ermordeten in unserGebet einschließen, daß der Herr ihm gnade,Denn ohne Trost der Kirche starb er hin.Auch für Heinrich den Dritten laßt uns beten,Der ihn erschlug, daß er beren' und büße.Sind sie doch beide von der wahren Kirche!Es ist gar sehr betrübt, wenn man so sieht,wie die Rechtgläubigen sich selbst zerfleischen,statt gegen Gottes Feinde sich zu wenden.Mathilde(kommt im weißen Kleid, ganz wie Jakobe, und bringt ihr einenweißen Schleier.)Jakobe(indem sie den Schleier überwirft.)Laßt uns beginnen, mein Gemahl. Ich binbereit zu hören.Herzog.Ihr verschleiert Euch?Jakobe.Es ist so meine Sitte beim Gebet,auf daß kein äußrer Gegenstand mich störe.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten