Vernimm es, Freundin, und erwäge selbst.wie weit er jetzt schon sich mit mir vermißt.Wir sprachen von des Kaisers bösen Händelnim Böhmerland, und von der Kirchenspaltung.Da wagt' er's, mich zu fragen auf's Gewissen,ob ich auch fromm und fest katholisch sei?Denn, meint' er, wenn ich blos der Ueberredung,dem Dringen dieses Hofs und seiner Priestergewichen äußerlich, und nicht im Herzendurchdrungen sei und völlig umgeschaffen,so woll' er nichts mit mir zu theilen haben;denn wo die Seelen nicht im Heiligstenzusammenstimmten, da sei nimmer Segen.Das war zu viel! Das konnt' ich nicht ertragen!Graf, sagt ich, da ihr auf's Zusammenstimmenso viel zu halten scheint, so stimmt mir lieberdie Saiteu schnell zusammen dieser Laute.doch meine Seele laßt mir unbetastetSie stell' ich Gott anheim, und keinem Menschen.Mathilde.Das klingt nun freilich anders.Jakobe.Der Verwegne!In des Gewissens Heiligthum mir greifen!Ich duld' es nicht von einem Sterblichen.Hab' ich an diesem Hof nicht schon genugvon meinem Licht geopfert? Soll ich nochmich wie ein Kind katechisiren lassen?Stimmt mir die Laute, wiederholt' ich scherzend,doch mit verbißnem Grimm, stimmt mir die Laute!Wo nicht, so meidet meine Näh' für heut.Da fuhr er auf, du sahst's, und stürzte fort.Mathilde.Ich fürcht', er wird so wenig die Akkorde
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