Vorbericht.ter über die Landschaften Pontus und Bithyniengewesen, allwo viele Christliche Gemeinen durch dieheilige Apostel waren gepflanzt, an welche auch Pe-trus seinen ersten Brief übergesandt hat, 1 Petr. 1, 1.Ja von einem solchen, der ein Zeitgenoß derApostel gewesen, sintemal unter der Regierung desKaysers Trajani nicht allein viele Apostolische Männer und Zuhörer, sondern auch selbst die Apostelhannes und Simon annoch am Leben gewesen.Also, daß wir in diesem Zeugniß einen Berichthaben von dem Gottesdienst der uralten Apostoli-schen Kirchen, in deren Gleichförmigkeit wir unsbillig zu halten haben.In den nachfolgenden Zeiten war der Eifer deChristen so groß, daß sie nicht allein in den kirchlichen Versammlungen, sondern auch täglich in ihren Häusern, ja draussen bey ihrer Arbeit, Psalmenund geistliche Lieder fungen, dergestalt, daß der altLehrer Hieronymus berichtet von der Gegend unBethlehem, allwo er wohnete, daß man alda aufdem Felde hörete den Ackermann sein Halleluja, denSchnitter sein geistlich Lied, den Weingärtner diePsalmen Davids singen, wie in seinem Brief anMarcellam zu lesen.Als aber hernach die Kirche Christi in die Ge-fängniß des geistlichen Babels gerieth, allwo demVolk die heilige Schrift entzogen ward, so verlohsich allgemach die erste Gestalt und Muth, man sahan den Wasserflüssen Babylon und weinte, manhienge die Harffen an den Weiden, Psalm 1372. Man hörte da keine Lieder Zions mehr, sondernes wurden fremde Lieder in fremder Sprache in dieKirchen eingeführet, die von dem gemeinen Volknicht verstanden wurden.Stritt-
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[1] (1784) Verfassend die 150 Psalmen Davids, in teutsche Reimen gebracht von Ambrosio Lobwasser ...
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