Druckschrift 
Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
Seite
1082
Einzelbild herunterladen
 

1082

III. Buch. III. Abtheilung.

dale in Castro ibidem 8 Tal. den. sita in civitate Wizcensee, 5curias in civitate ibidem. Item 3 mansos hered.

10. Item Henr. de Sundirshusen .....3 mansos ante civitatem

Wiszinsee.

11. Item Henr. et filius eius Kunemund dicti de Husen . . .16 mansos circa Wiszinse et apud Summerde.

12. Item Th. et Richard Getzten 2 curias jure castrensi et 6 Tal.in monetä. Item 1 mansum feodi titulo et allodium in civitate,item pomerium ante civitatem Wiszensee.

13. Item Bernh. Hetzebolt jus castrense de 4 marcis in moneta.

14. Item Lud. miles de Gruzsen curiam jure castrensi et 9 Tal.denar. in moneta, pomerium ante civit. Item 2 curias in civitate.

J5 Item Henr. Mertz et sui patrui Curiam jure castrensi et 1 Tal.

in moneta. Item in civitate 5 curias Item 3 mansos feodi, Item

pomerium ante civitatem.16. Item Titzeman de Gruningen curiam in Castro jure castrensi

Item 2 mansos ante civitatem.

Dies Verzeichniss läset auf 12 Burgmannssitze innerhalb der Burgschliessen, während in der Stadt 16 Höfe den landgräflichen Burgmännernverliehen waren, und ausserdem 32 Hufen Land vor Weissensee undSommern (entweder Wenigen-Sömmerda oder Lützen-S ömmern),14 Acker Weinberge, 3 Obstgärten, 5 Mühlen, mehrere Fischereien, 3Malter Zinsfrüchte, 48 Pfund Pfennige, 4 Mark Silbers und 30 SchillingPfennige aus der Münze und von den Aufkünften der Stadt zu Lehn ge-geben waren , zeigt aber zugleich, dass im Kreise der Burgmänner viel-facher Wechsel statt fand, und dass keineswegs alle Burgmänner auch mitLehnstücken in Weissensee beliehen waren, denn von den im Jahre 1329auftretenden Burgmännern finden sich in diesem Lehns-Verzeichnisse diev. Braterode, die v. Sommeringen und die Hacke nicht wieder,während 1346 doch Dietrich Hacke noch als Burgmann erscheint, undnoch 1349 neben Bertold v. Werthern auch Friedrich und Diet-rich als Burgmänner genannt werden. Dabei scheinen aber die Lehn-stücke innerhalb der Stadt Weissensee und ihrer Feldmark, sowie dieGeldlehne, welche auf die Münze und die städtischen Abgaben angewie-sen waren, als Erblehn oder Pfandlehn gegolten zu haben, in w-elcheauch die Töchter succedirten, und daraus möchte sich der öftere Wechselunter den Burgmännern einigermassen erklären, über welche wir 1.357den Hans v. Bruchterde als Voigt gesetzt finden, während 1405 Ru-dolf und Heinrich von Hausen, 1411 Lippold v. Hermansgrünund 1417 H. von Weberstedt als Voigte in Weissensee genanntwerden. So finden wir denn auch die Kl anchborn'schen Burglehen, inwelchen dem Ritter Hermann die Brüder Albrecht und Eckhard,