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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Roringen. Scharffenberg.

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und Andere veräussert hatte. Auch der Zehnten vor Roringen war einPlessisches Lehn, welches die Landgrafen von Hessen mit der Herr-schaft Plesse an sich genommen hatten, und welches die Rauschen-blatt und die von Lunden als Plessische und darauf Hessische Vasal-len inne hatten. Nach Absterben des Dr. Daniel Rauschenbladt warder Zehnten vorRoringeu sammt einem Hofe in Göttingen am Claus-thore, wo die Zehntscheuren gestanden, dem Hessischen Landes-SecretairFriedrich Jacobi im Jahre 1649 als eventuelles Weiberlehn, wenn erohne männliche Erben versterben sollte, verliehen worden, wodurch diesesLehn an die Jacobische Tochter Marie Elisab e t h verehelichte Schönewolffgelangte, und von dieser an ihre Kinder den Obristlieutenant ChristophGideon von Schönewolff und dessen Schwester verwitwete Geissin.Nachdem nun der damalige Schlosshauptmann August Wilhelm vonWangenheim von diesen den Roringer Zehnten erworben, wurde erSeitens des Königs Friedrich von Schweden, Landgrafen zu Hessen, subdato Stockholm den 3./14. März 1743 damit als mit einem neuen Lehneinvestirt.

Bei der zweiten Veränderung in manu dominante wurde 1761 auchden Töchtern des August Wilhelm von Wangenheim und derenmännlicher Descendenz die Eventualbelehnung für den Fall des Abgangsdes Wangenheim'schen Mannsstammes ertheilt, und als nun, nachdem in-mittelst die Plesseschen Lehne von Hessen an die Krone Hannover abgetretenwaren, dieser Fall am 17.0ctober 1851 eintrat, succedirten die männlichenSachkommen der beiden Wangenheimschen respective an Graf Ernst v.Hardenberg und Graf Ludwig von Wallmoden-Gimborn verhei-ratheten Töchter, nämlich der Hannoversche Oberjägermeister Carl vonHardenberg als Enkel der Gräfin v. Hardenberg geb. v. Wangen-heim, und der Kaiserl. Oestreichische General der Cavallerie Graf Lud-wig von Wallmoden-Gimborn als.Sohn seiner Mutter geborenen v.Wangenheim in dieses Lehn, welches inmittelst, da der Hof in Göt-tingen allodificirt und 1840 für 400 ^ an den Buchhändler Ruprechtverkauft, der Zehnten vor Roringen 1837 für ein Ablösungs-Capital von11050 ^> abgelöst war, sich in ein Lehns-Capital von 11450 ^ verwan-delt hatte, welches die Gräfin v. Wangenheim als Universal-Erbin ihres(iemahls den Lehnsfolgern herausbezahlte.

86. Scharffenberg.

Der Besitz des Schlosses Scharffenbenberg mit seinen Zubehö-rungen war nur ein vorübergehender. Nachdem Scharffenberg, wovonsich im 12. Jahrhundert ein edles Geschlecht nannte, aus Frankenstein-Bcher Erbschaft in die Hände der Herren von Salza gekommen und