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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Brandenfels.

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Jndemann und Hermann von Boumelburg mit dem Theile vonBrandenfels, welchen sie dem Edeln Friedrich von Wangenheimund Lutzens seines Bruders Kindern abgekauft hatten, unter dem Vor-behalte, dass Brandenfels ihr offenes Schloss bleiben soll.

Von da an hört der Wangenheimsche Mitbesitz am Schloss Bran-denfeis auf, und erinnert nur der Umstand, dass wir um diese Zeit undspäter Herren von Archfeld als Wangenheimsche Burgmänner in Wan-jenheim finden, welche ihren Ursprung und Namen vom Dorfe Arch-feld unter dem Brandenfels haben, daran, dass dieses rittermässigeGesohlecht vielleicht bei diesem Verkaufe des Brandenfels sein per-sönliches Burgmannen-Verhältniss zu den Verkäufern festgehalten hat, undmit ihnen nach Wangenheim übergesiedelt ist.

Bei den magern Kachrichten, welche bis jetzt über die weitere Ge-schichte der Burg und ihrer Bewohner bekannt geworden sind, ist es viel-leicht von Interesse hier nach urkundlichen Quellen noch anzuführen, dassneben dem Wangenheim und den Treuschen von Buttlar, sowiedenen von Buchenau, die wir von 1326 bis 1408 auf Brandenfelsfinden, im Jahre 1349 gewiss auch schon die Colmatsch zu den Gan-erben der Burg gehörten, indem schon 1312 Friedrich und Hermannvon Colmatsch domini de Brandenvels, dicti deColmas, genannt»erden, und ein anderer Hermann von Colmatsch, welcher schon1358 als Ritter auftritt, 1369 Hessischer Amtmann an der Werra und zuRotenburg war und bis 1376 urkundlich erscheint, sich Hermann v.Brandefels nannte, dabei aber das Wappen der Colmatsch im Siegelfahrte.

Ob die Herren v. Boineburg schon vor dem Jahre 1366 zur Gan-erbschaft des Brandenfels gehört hat, vermögen wir ebensowenig zusagen, als wie lange Arnold Judemann und sein Geschlecht auf demBrandenfels gesessen hat. Beide Geschlechter werden in dem Briefeder Ganerben vom Montage nach Exaudi 1400 nicht genannt, durch wel-chen sie den Beistand des Landgrafen Balthasar und seines Sohns gegenwahrscheinlich Hessische und Fuldasche Bedrohungen anrufen, und wel-cher nach dem Dresdener Cop.-Buch II, fol. 238 lautet:

Vnszer vndertenigen willigen Dinst czuvor hochgeboren Fürsten lie-ben gnedigen herren Wir thun uwirn gnaden wiszin Daz wir vontage czu tage get ... et Daz eyn teils Fürsten vnd herren vor vn-szer slosz Brandenfelz czyhen wullin vnd wullin vns daz ange-winnen also daz wir meynen, daz wir daz nicht vorschult habin.Biten wir uwir gnade dinstlich daz ir daz nicht verstat vnd vncz desschuczit vnd schüret, des gloubin wir uch wolle vnd wollen daz gernevnmb uwir gnade vordinen, vnd meynen daz ir daz mugelicherthut wann andirs keyn herre, wann wir Brandinfelz von