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III. Buch. II. Abtheilung.
II. Abth.ei.lung'.
Die noch gegenwärtig im Wangenheim'sehen Besitze befindlichennicht 7M den alten Stammgiitern gehörigen Besitzungen.
1. Bösinghausen.
Bösinghausen, ein im Amte Gröttingen gelegenes mit Wakegrenzendes kleines Dorf, welches in Wake eingepfarrt und eingeschultist, umfasst auch ein der Familie Rumann gehöriges mit hübschen For-sten versehenes Gut, welches im Laufe des vorigen Jahrhunderts wegeneines schwebenden Concurses eine Zeitlang von Seiten der Sequestrationan die Gutsverwaltung zu Wake verpachtet war, und von dieser als Vor-werk bewirthschaftet wurde, da der Oberhofmarschall Georg Augustvon Wangen he im im Besitze des Zehntens in der Bösinghauser Feld-mark war. Die Erpachtung des Rumann'schen Gutes cessirte mit demJahre 1800, die Nutzung des Zehntens hat aber in Folge der Ablösungdesselben aufgehört, und beschränkt sich der Wangenheim'sche Besitz inBosinghausener Feldmark auf das im Jahre 1804 für 2050 j$ Gold ange-kaufte olim Günthersche Gut ohne Wohnhaus mit jetzt noch 25 Morget18 QR. Ackerland und 10i/ 2 Morgen einschüriger Wiesen, welche demFideicommiss-liute Wake incorporirt sind. Der Zehnten vor Bösing-hausen war Oalenbergsch.es Lehn und war früher der Familie Rie-ch e 1 m eingethan, dann aber auf die Braun übergegangen, von welchender Hofmarschall Georg August v. Wangen heim denselben, ebensowie einen im gleichen Lehnsvei'bande stehenden Zehnten in einem kleine«Theile der Gcismar'schen Feldmark bei der Diemardener Warte um 1780erkauft hatte.
2. Eidenburg mit Seedorf.
Das Schloss Eidenburg bei Lenzen im Kreise West-Prignitzwurde nach den von Riedel in seinem Codex dipl. Brandenburg. Abtheilung I. Band I. pag. 17 und 20 und Band IL pag. 197 seq. darübermitgetheilten urkundlichen Nachrichten im Anfange des 14. Jahrhundert;