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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Westhausen.

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U T esthausen an, 70 Schock Geschoss, 8 Mark 1 Loth Bete und 4 Pfund6 Schilling 11 ,3» Erbzinsen jährlich, welche Summen zusammen auf 108Schock gerechnet werden sollten, für die nächsten 3 Jahre zur Tilgungeiner beim Capitel der lieben Frauen Kirche zu Eisenach aufgewachse-nen Schuld von 66 Mark löth. Silbers an diese geistlichen Herren zu Eise-nach abzuführen. Nach der Disposition des Stammvaters Hans vomJahre 1469 war dann Westhausen dem Ritter Hans und den Kinderndes vor ihm verstorbenen Sohnes Lutz zugetheilt, und blieb daher, alsnach Ritter Hansens Ableben sein ihn allein von Lutzens Söhnen über-lebender Neffe Hans dessen Erbschaft mit Friedrichs Söhnen, Frie-drich und Apel theilte, 3/ 4 von Westhausen im Besitz von Hans,während 1/4 auf Friedrich und Apel überging. Hansens vor dieserIheilung kinderlos verstorbener Bruder Lutz hat aber schon 1485 anBernhard von Greussen 14 Gulden jährliche Zinsen von seinen Jahrs-Renten aus West hausen für ein Darlehn von 185 Gulden verschrieben,und kam ein weiteres Darlehn an Hans von 100 Gulden hinzu, wofür8 Gulden Zinsen auf Westhausen verschrieben waren, und entstandenüber diese Schuldverhältnisse später vielerlei Weiterungen, da auch andereGläubiger auf die Gefälle aus Westhausen angewiesen waren. Dadurchscheinen auch namhafte Summen dieser Gefälle definitiv in fremde Händeübergegangen und für die Familie Wangenheim verloren zu sein, vonwelchen z. B. Friedrich der Aeltere, der Stammvater des I. Viertels,71/2 Schillinge, 5 Gänse und 10 Hühner Erbzinsen von Joachim vonScharffenstein zurückerkaufte.

Bei der Theilung zwischen dem I. und IL Viertel war die Schäfereizu Westhausen ganz in den Besitz des I.Viertels gekommen, welchesauch ein wahrscheinlich aus den früher v. Boilstedt'schen und Utenrode-schen Lehnstücken erwachsenes Vorwerk zu Westhausen besass. Die-ses wurde zu Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts an dieEingesessenen von Westhausen veräussort, und zugleich die Schäfereider Gemeinde gegen eine jährliche Recognition als Triftgeld überlassen,die Kaufgelder aber zur Acquisition der einen Hälfte des Steinhofs zuBrüheim verwendet. Der Grundbesitz in Westhausen reducirte sichseitdem auf einen Weinberg, der aber in Ackerland verwandelt, und ei-nige Wiesen. Nach derLehnsspecification von 1844 besass in Westhausen

das I. Viertelan Grundbesitzungen 4 Acker Artland, der grosse und kleine Weinberggenannt, 10 Acker zum Schieferschloss in Wangenheim genutzte Wie-sen und noch eine kleine Vi6 Acker haltende Wiese, der Fischhältergenannt,an Geld-Erbzinsen (incl. Brod und Christweck vom Backhause) :