Schönau an der Hörsei.
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Ferner heisst es in diesem Hausbuche:Theylunge des Landes zw Ke lberf eld t vnnd Schona w.Das Landt an der Hochemilen ist die Lenge gleich hinauf! geteilltvnnd ist darnach querchvber noch einmal geteyllt, das vbertheilnach Keiberfeldt vnnd das vnudertheil nach der Schönaw sollen hie-her. Das Landt an der liuhlerstrassen ist gleich hinauff an derStrasse geteyllt vnd der teil an der Strasse hierwartz sal hieher ge-hören.
Ich Wolff Veit habe meynen vetter dem alten Friderich vonWangheym Seyu anteyll Landes auch abgetauscht für das wüstelandt zum teil zu Oster nbe ringen am Rode und ist des landes zuKelberfeldte vnd Schonaw zusammen 18 agker. Ist erblichzn der Mollenn geschlagen, darmit sie desto Ehr vnd Theurer ver-kauft wirdt.
Im Jahre 1712 bezog das Vordergut Winterstein die Hälfte derBesitzungen des III. Viertels aus Schönau an Erbzinsen 3 Mfl. 2 f4 alt Geld, 1 Gans 1 Hahn 4 Hühner 1 Üsterlamm, an Frucht 1 Malter28 Metzen Eisenacher Maass 1 Malter 4 Motzen Hager Maass Hafer, fer-ner 5 Mfl. 5 fr 3 S) Schenkzinse, und der Pachtmeier in Kälberfeldhatte das Lassland für 1V4 Hager Malter Haler in Pacht. V T om Fisch-wasser vom grossen Steg bis an den Wolfssteg kamen 1 Mfl. 15 jrPachtgeld auf.
Von diesen Einnahmen ist jetzt meines Wissens keine einzige mehrvorhanden, während 1844 noch speciflzirt wurden:fürs I. Viertel: 20 f 5 $ Erbzinsen, 3 Hähne, 2 Hühner,fürs 111. Viertel: 2 *f 29 f 3 ä Erbzins, 8 .$ 27 f 4 S) Sckenkzins,iö f '2 S> Spinnegeld, 2 ^ 20 f 4 S) Jagdfrohngeld, 5 Malter 24Hetzen Eisenacher M. Hafer. 3 Gänse, 10 Fastnachtshühner, 10Michaelishähne, 1 Osterlamm, 7 Frohndiensto. 10 pro Gent Lehn-waare, hohe und niedere Jagd.
24. Sondra. .
Das Dorf Sondra, auf beiden Ufern der Emse zwischen Seh war z-hausen und Sättelstedt belegen; begreift die sogenannte grosse unddie kleine Sondra, erstere eine aus jetzt 34 Wohnhäusern bestehendebäuerliche Gemeinde, letztere eine zum Mittelgute und zum VorderguteWinterstein gehörige Mühle und ein Wangenheim'sches Försterhausunifassend, mit im Ganzen 171 Einwohnern, und weist sein Kamen dar-auf hin, dass es ein später entstandener, von der gemeinen Mark desHauptdorfs ausgeschiedener, gesonderter Anbau ist, wie sich der Sa-men für dergleichen aus der gemeinen Mark ausgeschiedene Districte
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