Reichenbach mit den Wüstungen Bufferode und Berterode. 891
an Früchten: 2 Malter Korn und
28 Malter 4 Hetzen Hafer Hager Gemäss;an Naturalien: 33 Michels-Hähne,
13 Fastnachtshühner,43/4 Schock Eier.
Das III. Viertel Nichts.Das IV. Viertelan Grundbesitzungen ein Bittergut, bestehend aus:
21/4 Acker 6 £jR- Gärten, 3263/ 4 Acker Artland, 2 Acker Grummet-wiesen, 80 Acker privative Laiten, eine Schäferei von 800 Häuptern,wovon 600 zur Koppelhude berechtigt, 200 auf der privativen Laitegehütet werden, 116 3 /4 Acker Nadelholz am Craulberge (diese Forstist 1851 gegen Wangenheim-Wangenheim'sche Forst vertauscht);an Geld : 21 «f 9 f 6 fy Erbzinsen,16 „ 4 ,, — ,, Geschoss,83 „ 15 „ 2 „ Dienst geldSumma 120 „ 28 „ 8 „
an Früchten: 50 Malter 14 Metzen Hager-, 3 Metzen Gothaer-Maass Hafer;an Naturalien: 25 Gänse, 130'/4 Michels-Hähne, 30 Fastnachtshühner,1253 Stück Ostereier;
V. an ungetheiltem F'amiliengute:
1. Seniorats-Lehn von 12 3 /4 Acker Land zur Hälfte.
2. Collectur-Zinsen:
an Geld: 16 f 2 S, Erbzinsen,
an Naturalien: 5 Michaelis-Hähne, l'/j Schock Eier.
Daneben hatte jeder Gerichtsherr 10 pro Cent Lehnwaare von seinenünterthanen, das Con-Patronat über Kirche und Schule, hohe und niedereJagd und Gerichtsbarkeit.
Von diesen Besitzungen ist gegenwärtig, als zu dem Wangenheim-Winterstein'schen Familien-Fideicommiss gehörig, noch übrig, das im Be-sitze der I. Branche des III. Viertels jetzt befindliche Bittergut, welchesnach dem Separations-Becesse vom 24. April 1863 und dem Flurbuchein Reichenbacher Flur jetzt noch enthält:
an Gebäuden, Hofraum und Gärten . 4 Acker 110,6 [JR.an Ackerland und unbonitirter Fläche 533 ,, 139,7 „
an Wiesen.............. . 4 „ 47 „
Summa 543 ,, 7,8 ,,
bonitirt zu 174,44 Acker I. Classe.
Zu diesem Gute gehören jetzt ausserdem noch
im Wangenheimer See 11 Acker 28,5 j^R. Wiesen,in Oesterbehringer Flur 8 „ 99,8 „ Artland,und 91 ,, 98 „ Laiten.
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