Kälberfeld. Kahlenberg. ,
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das II. Viertel hat seinen Antheil mit dem Obergute Win-terstein veräussert;
das III. Viertel an Geld11 $ 12 f 8 3) Schenkzins als 3/4 des Ganzen,19 „ 3 „ 7 ,, Erbzinsen auch für die Schäferei.40 ,, 16 „ 8 ,, Spann- und Handdienst, Jagdfrohn- und Spinnegeld;
an Körnern11 Hetzen Gothaer Maass Hafer,(5 Malter 5 Metzen Hager Maass Hafer,
Mal
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10 malter l&'/j Metze Eisenacher Maass Hafer;
an Naturalien'6 Gänse, 27 Michels-Hähne, 10 Fastnachtshühner, 1 Schock Oster-Eier;
an Gerechtigkeiten10 pro Gent Lehnwaaro von den Unterthanen, Patronatrecht, hohe undgros- niedere Jagd.
12. Kahlenberg.
Das zu den sechs Walddörfern der W an genheim'schen Gerichtezu Winterstein bis zu deren Abgabe an den Staat gehörige DörfchenKahlenberg liegt am rechten Ufer der Hörsei von Kälberfeld bisunterhalb Schönau in langgestreckter Reihe am Eusse des Hörselbergs,und zwar so, dass wenigstens bei den älteren noch ein geschlossenes Bau-erngut ausmachenden Gehöften die Pertinenzien des Hofs sämmtlich umdie Wohnstätte herum vereinigt sind , am Ufer der Hörsei und bis zumFusse des Berges die Wiesen, dann der Hof mit seinen Gebäuden undGärten, daran den Berg hinan die Ackerländeroien und höher hinaufWald und auf dem Plateau des Hörselbergs dann unangebaute zur ge-meinschaftlichen Weide dienende Triften. Die ganze Anlage des Ortsdeutet darauf hin, dass wir es hier mit einer alten Ansiedelung auf ge-rodetem Lande zu thun haben, einem Hagen (indago), wie wir dergleichenim nördlichen Deutschland viele antreffen, und scheint auch die übrigeNachbarschaft auf dem jenseitigen Ufer der Hörsei und die Thäler derEmse und des vonRnhla kommenden Erbstromes in ähnlicher Weise und■vielleicht gleichzeitig angebaut zusein, wenigstens zeigen die Dörfer K äl-berfeld, Schönau, Deubach, Seebach und Sondra eine ähnlicheAnlage. Das Dorf umfasst gegenwärtig 29 Wohnhäuser mit 175 Einwoh-nern und eine Feldmark von 1758 Ackern, wovon 814 Acker artbaresLand, 214 Acker Wiesen und Gärten, 577 Acker Niederwald und 153Acker Laiten und Triften sind. Ursprünglich scheint der Ort zu 12 Bauer-gütern eingerichtet gewesen zu sein, von welchen jedoch schon frühzeitigeinige getheilt, zerschlagen und in Hintersiedlcrgüter verwandelt sind.
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