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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Grossenbehringen.

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I

Jedenfalls hatte Hersfeld eine bedeutende Villication in B eh rin-gen, als deren Voigte die Herren von Treffurt, anscheinend aber alsVasallen der Grafen von Lauterberg (vielleicht als Nachfolger derGaugrafen im Westergau) auftraten, und ihre Voigtei-Bechte, wie ausder Urkunde vom 5. Februar 1268 hervorgeht, bis zu einer Occupationder ganzen Villication ausgedehnt hatten. Hersfeld blieb aber danebenimmer noch im Besitze bedeutender Güter daselbst, welche das Stift anverschiedene Ministerial-Geschlechter , als welche die Herren von Beh-ringen, von Hörseigau, Zenge, Gansauge, Cölleda, Hönnin-gen u. s. w. auftraten, als Lehn vergeben hatte.

Aus der Erbschaft Hermanns von Brandenfels, eines Treffurt,gingen nun die Tref furt'schen Besitzungen in Behringen mit den Voigtei-Rechten (der Gerichtsbarkeit) auf die Brüder Friedrich und Albert v.Wangenheim und ihren Vetter Ludwig als Lauterberg'sches Lehnüber und wurden diese Erbschafts-Verhältnisse durch die darüber spre-chenden Urkunden vom 21. Juni 1305 (Beg. 63 und 64 der I. Sammlung)geordnet, und zugleich die Streitigkeiten über das Kirchlehn zu Gros-sen-Behringen, wo damals der Capellan des Landgrafen Albrechtdes Unartigen Ekhard Pfarrer war (Beg. Kro. 20 der IL Sammlung).

Die Pfarre selbst, welche ein unter dem Archidiaconat Dorla stehen-der Archipresbyter versah, relevirte vom Stifte Hersfeld und die näch-sten Vorgänger desEkehardus im Pfarramte seit 1248 waren Herr Th.dictus Smuch, Herr Beynoldus und Herr Bertram. Wann und aufwelche Weise das Patronatrecht über Behringen auf die Herren vonWangenheim übergegangen ist, darüber fehlt es uns bis jetzt an Kach-richten. Zur Zeit der Reformation befand sich die Familie Wangen-heim Winterstein'schen Stammes im Besitze des Patronatrechts sowohlüber die Pfarre zu Grossenbehringen, zu welcher Oesterbehringenals ein Filial gehörte, als über die Pfarre zu W olfsbehringen. DiesesFilial Oesterbehringen w T urde nach der Reformation von der Mutter-kirche getrennt und in Oesterbehringen eine eigene Pfarre für Oe-sterbehringen in Vereinigung mit der alten Pfarre Reichenbach vonden Herren v. Wangenheim begründet, deren erster lutherischer Pre-diger Johann Bischoff war.

Nachdem die Enkel Hans des Aeltern von Wangenheim sich indie von ihren Vätern und Oheimen auf sie gekommenen grossväterlichenGüter getheilt hatten, wobei von Gr ossen- und Wolfs-Behringen undZubehör auf Hans, Lutzens Sohn, dem Stammvater des I. und ILViertels 1/4 und auf Friedrich undApel, Friedrichs Söhne, ^fielen,blieben die Stammväter des I. und IL Viertels zunächst wegen ihres viertenTheils in Gemeinschaft, während bei der Theilung zwischen den BrüdernFriedrich und Apel im Jahre 1513 deren drei Viertel an Behringen

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