Stamm Winterstein. IV. Viertel.
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Er war geboren am o. August 1(381 und seine Taufzeugen warenHr. Hans Reinhardt v. "Wangenheim auf Sonneborn und "Win-terstein, Herr Georg Friedrich von Auerochs, Hessen-CasselscherGenerallieutenant (der Sohn der Anna Maria V. W., vermählten Auer-ochs, seines Vaters 8chwester ; ), Frau Clara Maria v. Wangenheim(reborene v. Hischot'fshaus en (Friedrich Wilhelms junior des Stam-m es Wangenheim Gemahlin), Fräulein Anna Sabina v. Wangen-heim (Balthasars, II. Viertels, Tochter, später vermählt mit Georgv. W. zu Graitschenk
Er wurde nach Eisenach in die lateinische Schule geschickt, undbesuchte darauf von 1701 bis 1703 die Universität Jena, nachher aber 1704und 1705 auch die Holländische Universität L e v d e n. Auf der Rückreise vondort überraschte ihn die Nachricht vom Tode seines Vaters, und er kehrtenun um so rascher zurück, um seine Erbschafts-Verhältnisse mit seinem19 Jahre altern Bruder Friedrich Heinrich zu ordnen. Dabei scheintihm der Fürstlich Eisenachsche Vice Kanzler und Consistorial-PräsidentGeheiiue-Rath Georg Ludwig Schelhase besonders mit Rath an dieHand gegangen zu sein, und glaubte wahrscheinlich nicht besser für seineTochter Sophie Dorothea sorgen zu können, als wenn er sie dem jun-gen reichen Johann Georg zur Gemahlin gab. Nach der Leichenpre-digt wäre dies schon 1705, also unmittelbar nach der erst Ende Octoberdieses Jahres erfolgten Rückkehr Johann Georgs aus Holland gesche-hen, während die Aufzeichnungen dsr Frau v. Trützschler die Verhci-rathung erst ins Jahr 1707 setzen, was die grössere Wahrscheinlichkeitfür sich hat.
Die Mutter und die Geschwister Johann Georgs waren mit dieserHeirath sehr unzufrieden , und die Misshelligkeiten zwischen den beidenBrüdern wurden wahrscheinlich noch dadurch vermehrt, dass bei der Thei-luug der väterlichen Erbschaft dem altern Bruder die Theilung und demJüngern die Wahl nach altem Herkommen zustand, und dass dieser nunGrossenbehri ngen mit seinem Schlosse gewählt hatte, während Frie-drich Heinrich in Scherbda als Eisenachscher Vasall sitzen blieb,und der Schwiegervater des Bruders der Chef seines Lehnhofes war.
Johann Georg erzeugte in seiner Ehe mit Sophie DorotheaSchelhase zwei Söhne, von welchen der jüngere jedoch kein volles Jahralt wurde, und drei Töchter, und starb erst 40 Jahre alt am 20. May1722 zu G tos senb ehringen , seine Frau aber folgte ihm schon am21. November 1725, und der mütterliche Grossvater ergriff die Vormund-schaft über die vier unmündigen Kinder.
XVf. Oe-