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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
b) Heinrichs Söhne:neration! 264. Friedrich Heinrich, geb. den 7. November 1662, von welchemunten mehr;
265. Bernhard Adolph, geboren den 5. September 1672, gestorbenden 20. April 1683;
266. Balthasar Wilhelm, geboren den 1. Juni 1679, gestorben den22. Juli 1684;
267. Johann Georg, geboren den 8. August 1681, von welchem un-ten mehr;
268. Georg Christoph, geb. den 3. August 1684, gestorben 1699.
264. Friedrich Heinrich,
Heinrichs ältester am 7. November 1662 geborener Sohn, tritt in sei-nem frühern Leben wenig hervor, und scheint es, als ob sein Vater ihmvielleicht nach dem Anfalle der Gideo n'sehen Erbschaft das Gut Scherbdazum Wohnsitze eingeräumt hat, wenigstens wird er auch nach dein Todedes Vaters als zu Scherbda wohnend noch 1724 genannt. Er hat bisin sein 51. Lebensjahr als Junggesell gelebt, wenigstens ist uns von einerfrüheren Ehe desselben nichts bekannt geworden, und scheint erst durchdie Verheirathung seines jüngeren Bruders Johann Georg mit einerUnadligen und die dadurch entstandenen Misshelligkeiten in der Familiezu einer ebenbürtigen Verheirathung, um stiftsmässige Nachkommenschaftzu erzeugen, bewogen zu sein. Am 6. May 1713 schritt er zur Ehe mitFräulein Maria Juliane Treusch von Buttlar, der am 29. Novbr.1693 geborenen Tochter des Christoph Wilhelm Treusch v. Butt-lar zu W illershausen und dessen Gemahlin Maria Dorothea gebo-renen von Goldacker.
Die späte Ehe wurde noch mit fünf Kindern, nämlich drei Söhnenund zwei Töchtern, gesegnet, von welchen aber die beiden ältesten SöhneAdam Heinrich und Adam Friedrich und die älteste Tochter Bern-hardine schon in früher Jugend starben, und nur der am 24. October1720 geborene Sohn Ernst Wilhelm und die am 1. Juli 1731 geborenejüngste Tochter Charlotte Christiane die Eltern überlebten. Frie-drich Heinrich starb am 9. August 1735, nachdem seit dem Tode sei-nes Neffen Ulrich Friedrich, welcher am 1. May 1732 unverheirathetstarb, das ganze väterliche Besitzthum in seiner Hand wieder vereinigtwar, und seine Witwe folgte ihm am 23. Juni 1746 im Tode nach.
267. Johann Georg,
Heinrichs jüngster Sohn, ist uns durch die ihm gehaltene und daraufgedruckte Leichenpredigt etwas mehr bekannt geworden, als sein ältererBruder.