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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. IV. Viertel.

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Churmamzschen Statthalter wegen der Busteberger Grenzen (Stammtafeln xu. ß c -

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der v. Bodenhausen, p. Zoi) zugezogen wird, so zeigt dies, dass,erin ausgebreiteten Kreisen Zutrauen erworben haben musste. Dies gehtauch aus einem Aktenfascikel im Weimarschen Archive hervor, wonachauf Bitten Georg von Harstalls ihm das von Burchard von Col-matsch nachgelassene Silbergeräth 1564 in Verwahrung gegeben wurde,weil Streit darüber bestand; Näheres über das Sachverhältniss ist nichtju ermitteln gewesen. Nach vom Herrn v. Buttlar-Elberberg undyon weiland Archivar Landau mir gemachten Mittheilungen wäre Ge-org von Colmatsch auf Wommen, Statthalter zu Marburg, undGemahl von Anna von Wangenheim als der letzte seines Stammesund Samens 1552 gestorben und hätte seine einzige hinterlassene TochterBrigitta 1564 einen von Hopfgarten geheirathet, dann wäre Bur-chard v. Colmatsch vielleicht deren minderjährig verstorbener Brudergewesen, welcher aber dann 1552 verstorben gewesen sein musste.

Aus einem Contumacial-Decrete de dato Weymar vom Dienstagenach Dorothea 1557 geht hervor, dass zwischen denen v. Hörseigauund namentlich Hans v. Hörseigau wegen ihrer Besitzungen in Gros-senbehringen und Sonneborn und den Herren von Wangenheim,namentlich Balthasar, Friedrich und Wolff Veit processualischeWeiterungen, vielleicht wegen des 1552 der Anna v. Hörseigau geb.von Aspach verschriebenen Leibgedings, stattfanden, in welchen derKlüger Hans von Hörseigau wegen ungehorsamen Ausbleibens ver-urteilt wurde, und mag dies dahin geführt haben, dass schliesslich dievon Hörseigau ihre sämmtlichen Besitzungen innerhalb der Wange n-heim'schen Gerichte, welche theilweise Hersfeldische Lehne waren, tlio.il-weise aber vom Wangenheim-Win ters tein'schen Stamme zu Lehngingen (Nro. 408 der II. Sammlung), den Gebrüdern Friedrich dem Mitt-leren und Balthasar v. Wangenheim käuflich überliessen, wie denn derdritte Theil dieser Güter, welchen Balthasar 1561 am Montage nachReminiscere, für 1300 Gulden von Hans von Hörseigau erkaufte (Nro.416 der IL Sammlung), wahrscheinlich der letzte Antheil war, welcherin Wangenh e im'schen Besitz überging.

Balthasar hatte seinen Wohnsitz gleich seinem Vater Apel aufdem Schlosse Wangenheim, und besass den Nachlass des Vaters zurHälfte, namentlich aber die eine Hälfte von Grosse nbehringen mit deralten Kemnate unten im Dorfe und auch die halbe Wüstung Hütscher ode,wo er sowohl wie sein Bruder Friedrich der Mittlere ein Vorwerk miteiner Schäferei besessen zu haben scheint. Er fand auch in der Kirchezu Wangenheim seine letzte Ruhestätte, als er wenige Monate vorseinem Bruder Friedrich den Mittleren am 2. März 1571 verstarb.Sein Leichenstein ist noch vorhanden , und zeigt oben zur Rechten das

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