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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Zweiter Abschnitt.

xx. Ge- Beförderung' zum Oberstlieutenant zum Districts-Commandeur des Land

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wehr-Bataillons-Bezirks Coblenz ernannt, als welcher er auch das Ke-krutirungs-Geschäft im Fürstenthume Hohenzollern zu besorgen hatteZunehmende asthmatische Leiden nöthigten ihn aber im Jahre 1872 seineEntbindung von diesen Geschäften nachzusuchen und definitiv in Pensionzu gehen. Er lebt jetzt in Homburg vor der Höhe.

514. Ernst Alban Constantin Wilhelm Victor,der zweite Sohn des Obersten Georg Carl Wilhelm und einziges Kindaus dessen zweiter Ehe, wurde am 2. März 1823 zu Coburg geborenerhielt seine Erziehung im Bernhardt'schen Institute zu Meinungenwidmete sich darauf dem Forstfache, und steht gegenwärtig als Herzog-lich Sachsen-Meinungenscher Oberförster zu Kloster Allendorf bei Sal-zungen.

515. Friedrich Hugo Walrat),

der einzige Sohn des Majors Friedrich August Moritz Constantin,war als einziges Kind seiner zweiten Ehe am 17. Juli 1838 zu Gothageboren. Derselbe trat im Jahre 1854 als Cadet im K. K. Infanterie-Regimente Graf von Haugwitz (Nro. 46) in Kaiserlich OesterreichscheMilitair-Dienste ein, und avancirte bald zum Lieutenant. Da sein Regi-ment ein Italienisches war, blieb dasselbe bei dem Italienisch-FranzösischenKriege in Oesterreich als Garnison von Linz zurück, und der junge Of-fizier sollte diese erste Gelegenheit, den Ernst des Kriegs kennen zu ler-nen , Inicht benutzen. Da er aber sich durch seine militairische Haltungund gründliches Wissen auszeichnete, wurde er bald zum Brigade-Adju-tanten des General von Brandenstein, welcher in Klagenfurth stand,erwählt, und hatte Gelegenheit in dieser Stellung Ober-Oesterreich, Kärn-then und Krain gründlich kennen zu lernen. Beim Ausscheiden des Ge-nerals von Brandenstein aus dem Dienste kehrte er aber nun in seinealte Stellung in seinem Regimente zurück, welches mittlerweile nach The-resienstadt versetzt war, und wurde nun Begiments-Adjutant. BeimAusbruche des Kriegs von 1866 w T urde er wieder als Brigade-Adjutantzum General Graf Leiningen commandirt, und als solcher wurde er am3. Juli 1866 in der Schlacht von Königsgrätz, bei Feberbringung einesBefehls an eine Truppen-Abtheilung über einen Graben setzend, schwerverwundet, und erst am folgenden Tage auf dem Schlachtfelde aufgefun-den und nach übermässigem Blutverlust verbunden und am 5. nach Hor-czitz in das Preussische Feld-Lazareth gebracht. Hier empfing er mitnoch einigen Oesterreichschen auch verwundet in Gefangenschaft gera-thenen Offizieren zwar ärztlichen Beistand, aber um ihn zu retten war eszu spät, und so erlag er am 27. Jrli 1866 seinen Wunden, und wurde