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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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777
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Stamm Winterstein. III. Viertel. II. Branche. III. Zweig. 777

3. AVilhelmine Frieda Marie, geboren den 3. Januar 1856;

4. Hedwig, geboren den 21. März 1859;

5. Aexandrine Adelheid, geb. 7. April, gestorben den 6. Juni 1861;

b) Sohn:516. Adolf Georg Walrab, geboren den 3. August 1854.

I. Subdivision.513. Udo Theodor,

der am 4. April 1816 zu Coburg geborene älteste Sohn des OberstenWilhelm, hatte gleich seinem Vater ein bewegtes militairisches Leben,fing als Cadet in Meinungen seine Laufbahn an, trat dann als Cadetin das zu Eger damals garnisonirende K. K. Jäger-Bataillon v. Zephiris,verliess den Oesterreichischen Dienst, um als Lieutenant und Kammerjun-ker in Herzoglich S.-Coburgsche Dienste überzutreten. Hier verheiratheteer sich im Jahre 1840 mit Fräulein Marie von Moltke, Tochter desKammerherrn Ludwig von Moltke und der Caroline Louise Frie-drike Ernestine geborenen von Hanstein aus dem Hause Roten-bach, aus welcher Ehe vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter,hervorgingen, von welchen w T eiter unten das Nähere. Im Jahre 1849nahm er unter den 'Coburgschen Truppen Theil an dem Kriege inSchleswig gegen die Dänen, und trat hier mit Genehmigung des Her-zogs von Coburg als Hauptmann und Compagnie-Chef in ein Jäger-Ba-taillon der Schleswig-Holsteinschen Armee ein, wurde 1850 der Führerdieses Bataillons als ältester Hauptmann und commandirte dasselbe in derSchlacht von Idstedt. Bei der weitern unglücklichen Wendung derSchleswig-Holsteinschen Angelegenheiten und der Auflösung der Armeenahm der Oesterreichische Bundes-Commissair Graf von Mensdorf ihnauf seinen Generalstab, und wurde er nach üebergabe der Herzogtümeran Dänemark 1851 im Spätherbst seines Dienstes entlassen. Mit seinerFamilie nach Hildburghausen ins Haus seines Vaters zurückgekehrt,stellte der Herzog von Coburg ihn im Juni 1852 zwar wieder als Haupt-mann a la Suite aber ohne Gage an, und so musste er es als ein beson-deres Glück betrachten, dass er, auf Verwendung des damaligen Erb-prinzen von Sachsen-Meiningen, wieder eine Aufnahme in der PreussischenArmee fand, wo er 1823 zuerst wieder als Premier-Lieutenant im 32.Infanterie-Regimente zu Erfurt angestellt, dann aber durch verschiedeneVersetzungen nach Breslau, Fraustadt u. s. w. durch mehrere Regi-menter ging und verhältnissmässig rasch zum Major im 19. Infanterie-Regimente zu Coblenz avancirte, als welcher er den Feldzug von 1866sein Bataillon commandirte. Zunehmende asthmatische Beschwerden mach-ten ihn für den Felddienst invalide, und so wurde er 1867 zuerst zumLandwehr-Bataillons-Districts-Commandeur in Malmedy und 1868 unter

XX. Ge-neration.