Stamm Winterstein. III. Viertel. II. Branche. III. Zweig. 775
während eine Tochter die Frucht dieser Ehe war. Am 21. August 1832 XIX - Ga-
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schritt er zu einer zweiten Ehe mit Frl. Auguste geborene Mohring,welche noch lebt, nnd aus dieser zweiten Ehe war am 27. Juli 1838 einSohn, die Freude seiner Eltern, geboren, auf welchen wir in der folgen-den Generation zurückkommen.
467. Friedrich Hermann Albert,
der dritte Sohn des Friedrich August Wilhelm, welcher den Vaterüberlebte, ist aus der zweiten Ehe desselben am 31. März 1807 geboren,eenoss den ersten Unterricht bei dem unvergesslichen Hampe im elter-lichen Hause, bis ihn im Jahre 1819 der damalige Hofmarschall v. Wan-genheim zu Hannover zur Leitung seiner weitern Erziehung zu sichnahm. Er war darauf von Michaelis 1819 bis Ostern 1822 im Erziehungs-Institute des Pastors Oppermann zu Grone bei Göttingeu, besuchteTon Ostern 1822 bis Michaelis 1824 die Ritter-Akademie zu Lüneburgund von Michaelis 1824 bis dahin 1827 die Universität zu Göttingen.Kach bestandenem Examen wurde er am 8. Januar 1828 als Amts-Auditorbeim Kgl. Amte Neustadt a/libge angestellt, unterm 24. Januar 1831nun supernumerairen Amts-Assessor daselbst ernannt, und am 1. Juli 1831in gleicher Qualität an das Amt Syke versetzt. Kach einer kurzen com-missarischen Versetzung im Sommer 1832 an das Amt Diepholz kehrteer nach Syke zurück, übernahm 1833 die Geschäfte bei der Deich- undSehlagt-Schau-Conrmission des Amts Syke, und wurde am 18. April 1834als Hülfs-Arbeiter in die Kgl. Domainen-Kammer nach Hannover beru-fen, am 6. September 1834 als solcher auch in der Kloster-Cammer ein-geführt. Am 28. April 1838 wurde er zum Kloster-Cammer-Assessor cumvoto und am 1. Januar 1839 zum Kloster-Rath ernannt. Als solcherwurde er, sehr gegen seinen Wunsch, im März 1848 als Vertrauensmannzur Bundes-Versammlung nach Frankfurt a/M gesendet, trat am 14. April
1848 anstatt des Geh.-Legations-Raths von Lenthe als Bundestags-Ge-eandter ein, und verwaltete diesen Posten bis die Bundes-Versammlungim Juli 1848 ihr Mandat in die Hände des Erzherzogs Johann als Reichs-verweser niederlegte. Darauf zu mehreren Missionen nach Berlin undDresden gebraucht, wurde derselbe mit dem Ministerial-Vorstand Stüvezu den Verhandlungen nach Berlin geschickt, welche Ende May zumAbschlüsse des s. g. Drei-Königs-Bündnisses führten. Als Mitglied desVenvaltungs-Raths musste er in Berlin bleiben, wurde am 5. August
1849 zum Geheimen-Legations-Rath ernannt, und vcrliess Berlin mit demKgl. Sächsischen Minister v. Zeschau im October, als der Verwaltungs-rath, gegen die Meinung Sachsens und Hannovers, zur Berufung des Er-furter Reichstags schreiten wollte. Einstweilen im Ministerio der auswär-tigen Angelegenheiten und des Königlichen Hauses beschäftigt, übernahm