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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. III. Viertel. IL Branche. III. Zweig.

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vitrer standen. Von diesem letzten Wochenbette konnte sich Frau von xvmG9 -

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Wangenheim trotz der sorgfältigsten Pflege und Hülfe berühmter Aerztenicht erholen; um der ärztlichen Hülfe besser theilhaftig zu werden, brachtesie den ganzen Winter von 1801 auf 1802 in Göttingen zu, aber siefand keine Herstellung und erlag am 25. Febr. 1803 zu Wollershau-sen ihrer Krankheit, worauf sie auf dem dortigen Kirchhofe beerdigt undihre früher verstorbenen Kinder neben ihr mit beigesetzt wurden.

War auch der älteste Sohn nun schon mit dem 14. Jahre in dieHannoversche Armee eingetreten, so bedurften doch die übrigen Kinder,die beiden Töchter wie der 9jährige Sohn Constantin, der Erziehungeiner sorgsamen Mutter, und mein Vater, welcher nach dem Tode seinerersten Frau zunächst nach Thüringen gegangen war und dort in Sonne-born die Wohnung für sich und seine Familie "bereitet hatte, besuchtevon da aus seinen als Rittmeister im Q,uitzowschen Cuirassier-Regimentedienenden und zu Oschersleben garnisonirenden Schwager den Ritt-meister von Lettow. Dieser mit seiner Gemahlin redeten ihm zu, baldseinen Kindern eine zweite Mutter zu geben, und er machte hier imWinter 1803/4 die Bekanntschaft des durch einen Kranz schöner und lie-benswürdiger Töchter geschmückten Hauses des Domainenpächters zuOschersleben des Oberamtmanns Friedrich Meyer und dessen treff-licher Gattin E1 eonore geborenen von Hartwich. Im Frühjahre 1804verlobte er sich nun hier mit der zweiten Tochter des OberamtmannsMeyer, Wilhelmine, geboren am 7. October 1784, und führte dieselbeim Herbst 1804 in seine neue Heimath Sonneborn ein, wo sie, mitseltenen Gaben des Geistes und des Herzens ausgestattet, nur den Pflich-ten ihres Berufs lebend, der Mittelpunkt* eines schönen Familien-Kreiseswurde, und schwere Zeiten des Brandes, des Kriegs und mancherlei Un-gemachs mit frommer Geistesstärke überwand, dabei aber auch ihre Kör-per-Kräfte aufrieb und nach 13jähriger Ehe am 5. April 1817 an derAuszehrung verstarb.

Aus dieser zweiten Ehe erfolgten nun noch 4 Kinder, nämlich:

1. am 16. October 1805 eine Tochter Wilhelmine Sophie Auguste,welche 1849 unverheirathet zu Hildesheim verstarb;

2. am 31. März 1807 ein Sohn Friedrich Hermann Albert, derSchreiber dieser Zeilen;

3. am 8. October 1809 eine Tochter Emma, welche bereits am 14. No-vember 1810 wieder verstarb;

4.am 28. October 1813 eine Tochter Anna Bringfriede, jetzt ver-ehelichte Geheime-Finanzrath Meyer zu Berlin.Friedrich August Wilhelm war am 16. September 1803 vondem Herzoge Georg von Sachsen-Meiningen, welcher ihm besonders wohl-wollte und seinen Umgang liebte, zum Titulair-Oberforstmeister ernannt,

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