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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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Stamm Winterstein. III. Viertel. I. Branche.

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Gemahlin für die Ausstattung der Marienburg schenkte, und so i 8 t xvi "-° e -dasselbe gegenwärtig Eigentimm Ihrer Majestät der Königin Marie vonHannover.

Wir müssen aber nun zu der weiteren Erzählung des dienstlichenLebens des Hofmarschalls von Wangenheim nach 1816 zurückkehren,und finden ihn da nun manchfach für die Einrichtung des Hofstaats desHerzogs v. Cambridge bei dessen Vermählung mit Princess Augustevon Hessen beschäftigt, namentlich aber stellte er in Rotenkircheneinen Sommer-Aufenthalt für die Herzogliche Familie her, und legte hier,auf des Herzogs Wunsch, eine Königliche Fasanerie an.

Als Georg IV. 1821 sein Königreich Hannover besuchte, überzeugteersieh selbst, dass Graf Hardenberg, wiewohl derselbe die besten gesell-schaftlichen Formen und eine gründliche juristische Bildung besass, derStelle als Oberhofmarschall, wofür ihn das Talent der Verwaltung undder Ordnungs-Sinn abging, nicht gewachsen war, und bezeugte dem Hof-marschall v. W.angenheim seine Anerkennung für den Eifer, mit weUchem er unter den für ihn entstandenen schwierigen Verhältnissen dieOrdnung im Departement aufrecht zu erhalten suchte. Persönlich dem ihmja naheverwandten Oberhofmarschall befreundet, trug der Hofmarschall13 Jahre lang die Schwächen seines ihm vorgesetzten Chefs, bis dieserwegen anderen Differenzen mit anderen Mitgliedern des Oberhofmarschall-Amts und zunehmender Gedächtnissschwäche im Jahre 1829 vom Diensteals Oberhofmarschall entbunden, und zum Oberhofmeister ernannt, auf eineSinecure versetzt wurde, welche Wangen heim bereits 1816 für ihn inVorschlag gebracht hatte. Hatte der König nun auch seine Zufriedenheitmit 'des Hofmarschalls Benehmen durch Verleihung des Grosskreuz desGuelphen-Ordens, unter Ueberreichung der Decoration, welche bis dahinder verstorbene Minister von der Decken getragen hatte, und durchBeilegung von Generallieutenants-Bang bereits am 14. Septbr. 1826 ihmschon zu erkennen gegeben, so erfolgte nun unterm 21. August 1829auch seine Ernennung zum Oberhofmarschall.

Mittlerweile war er durch den am 30. April 1823 erfolgten Tod sei-ner Mutter der Erbe ihres bedeutenden Vermögens geworden, hatte denvon ihr ererbten Garten vor Hannover durch neue Anlagen verschönert,und war, nachdem er von einer im Herbste 1825 mit seiner Gemahlinunternommenen Heise nach Italien im Frühjahr 1826 zurückgekehrt war,auch Präsident der für die Residenz Hannover zur Verschönerung derStadt niedergesetzten Bau-Commission geworden, nachdem auch das Wa-terloo-Monument unter seiner Mitwirkung, und man kann sagen, auf seineKosten, errichtet war, denn er hatte als Comite-Mitglied das Schatzmei-ster-Amt übernommen, die gesammelten Beiträge zur schnellern Ansamm-lung des nöthigen Bau-Capitals seinem Banquier anvertraut, und dieser