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IL Euch. Zweiter Abschnitt.
xv. Ge- April 16(56, Georg Ludwig Ernst, geboren den 15/25. April 1667, undRabe Ernst, geboren am 1/10. August 1670 sollten sämmtlich den Va-ter nicht überleben.
Hartmann Ludwig blieb 5 Jahre Witwer, bevor er am 3/13. ifay1676 sich zum zweiten Male mit Frau Margaretha Sibilla LucieThorloe (so schreibt er den Kamen selbst in die Bibel ein, wir möchtendenselben aber Dorgeloh lesen) vermählte, und wurde diese Ehe durchden am 12. October 1693 oder 1694 (die Jahreszahl erscheint zweifelhaft)erfolgten Tod der zweiten Gemahlin wieder getrennt, ohne dass Kinderaus dieser Ehe erfolgt wären; anscheinend hat aber Hartmann Lud-wig mit dieser seiner zweiten Gemahlin ein ansehnliches Vermögen er-heirathet, und war dadurch in den Stand gesetzt, nicht allein im Jahre1690 zwei Häuser in Hannover auf der Marktstrasse zu erkaufen, wel-che er zu einer stattlichen Wohnung zusammenzog und welche seine Er-ben 1731 dem ältesten Mit-Erben, dem nachherigen Ober-Hof-MarschallAugust Wilhelm, dessen Sohn Georg August aber 1785 dem Ge-heim-Rath v. Hardenberg überliess, von dem sie ferner 1808 an denGeheime-Rath v. Steinberg übergingen, dessen Nachfolger 1851 sie wie-der an den Thalia-Verein veräusserte, welcher seitdem seine Gesellschafts-Räume und sein Theater darin eingerichtet hat; sondern auch zwei Mey-erhöfe zu Schlickum und Jeinsen im Amte Calenberg und die Rit-tergüter zu Wake und zu Harste im Eürstenthume Göttingen sputerzu acquiriren, worauf wir demnächst zurückkomme»
Aus der ihm im Jahre 1684 angefallenen väterlichen Erbschaft, welcheer mit seinen Brüdern Ernst und Hans Bernhard zu theilen hatte,war ihm, wie aus den vorhandenen Erbtheilungs-Verhandlungen hervor-geht, ein irgend erhebliches Capital-Vermögen nicht zugefallen, und wennauch seine Besoldung als Oberforst- und. Jägermeister für damalige Zeiteine ansehnliche war (sie wird 1690 zu 1860 „f angegeben), so konnteer dadurch ein solches Vermögen, wie er es seinen Kindern hinterliess,doch nicht erübrigt haben. Uebrigens geht aus späteren Verhandlungenhervor, dass auf die Söhne Hans Ludwigs aus einer Erbsehaft von derMutter Seite her auch eine von Schierstedt'sche Forderung an Sach-sen-Eisenach von mehreren Tausend Thalern übergegangen war, zu derenTilgung von Seiten der Herzoglich S. Eisenachschen Rent-Cammer die bisdahin von den einverleibten Sonneborner Bauergütern erfolgenden Frucht-zinsen an die Eisenacher Kloster-Collectur erlassen war. Die Erbschaftkam vielleicht von der Gemahlin des Oberst Christoph von Schier-stedt, Oatharina Sybilla geborne vonBöltzig, welche eine Vater»Schwester und die Gevatterin der Gemahlin Hans Ludwigs gewesen zusein scheint.
Als Herzog Ernst August nach dem am Schlüsse des Jahres 1679