Druckschrift 
Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
Seite
668
Einzelbild herunterladen
 

668

XIV. Uc-neration.

II. Buch. Zweiter Abschnitt.

gens zwischen 2 und 3 Uhren zu Tenebergk, sein battc Ist ge-weisen George Christoff von Utterot.11. Anna Sybilla wird gebohren zu Fischbach Anno 1651 dea24. Apprilis abens zwischen 8 v. Neun Vhren. Ihre Dauffbattp;seint gewesen George Melchior von Wietzleben Obrister.Christoph Eckartt Pfalzgräfi. Jägermeister, Christoff v.Thur,.den Oberstl. vnd Ober-Porstmeister, Hans Ernst von Witilibon Jägermeister, Stoffel Adolff von Boyneburgk, AnruSybilla vonSchürs tedt gebohrne v. Beltzke Obristen, MarttiChristine von Buttlar gebohrene von WangenheiElisabet Beninga von Gräffendorff gebohrene von Wtfcgenheimb. p t

Aus diesem Verzeichnisse seiner Kinder können wir nun auch eini-germassen auf die verschiedenen Wohnsitze, welche Hans Ludwig ge-habt hat, schliessen. Er hatte sich bei Lebzeiten seiner beiden Eltenverheirathet, und der erste Sohn wurde 1636 zu Waltershausen gebo-ren, wo seine männlichen Pathen sämmtlich dem Militairstande angehörten,wir bleiben daher im Zweifel, ob er selbst sich vielleicht noch wie 16olin Militärdiensten befand, oder ob er nicht als Herzoglicher Jägermeistersich hier aufhielt, was uns wahrscheinlicher ist, da wir ihn nach denJahre 1638 in die Functionen seines Vaters als Oberforst- und Jägermei-ster eingetreten finden, und dann ist die Einladung der militairischen Ge-vattern, von denen übrigens der Oberst v. Schierstedt mit Hans Inj-wig durch die Prau verschwägert war, wohl eine Ehrenbezeugung fcalte Kriegs-Kameraden. Von 1637 bis 1638 finden wir ihn am Hoflage:des Herzogs Ernst zu Eisenach, wo er wohl für seinen in Winterstein weilenden und dort versterbenden alten Vater functionirte.

Zu Eisenach erfolgte nun auch, unter Vermittlung zweier zugezsgener Freunde, des Cammerpräsidenten Christoph von Hagen und deHof-Marschalls Hans Bertold von Boyneburg, schon am 29. Deck1638, also vor Ablauf des ersten Vierteljahres nach des Vaters Tode, et*Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem Bruder Georg über dieväterliche Verlassenschaft, indem die damalige Kriegsnoth mitihrenschweren und verderblichen Läufen" es durchaus nothwendig machtet,,dass die Untcrthanen wüssten, an wen sie sich zu halten hätten." UnteiVorbehalt weiterer Berichtigung etwa vorgefallener Irrthümer bei deiVertheilung hatte nun Hans Ludwig als der älteste zwei Loose geh;!det, wovon das eine Winterstein, das andere Sonneborn als Hauptsitz umfasste, wobei aber wegen der bessern baulichen Beschaffenheit Tcn|Winterstein und wegen der grösseren Sicherheit dieses Orts im Ge-gensatze zu dem durch die Kriegs-Verheerungen gänzlich ruinirtcn SitaSonneborn, dem Loose Sonneborn resp. 500 ü. am Werthe der»