Stamm Winterstein. III. Viertel.
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Schwiegervater Melchior von Bodenhausen mit noch anderen Ver- xn - ° c -
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wandten und freunden zum Vergleiche mit seinen söhnen Wilke undOtto Heinrich half, oder ob hier ein Schreibfehler obwaltet und derSchwiegersohn Baltzer gemeint ist (Stammtafel der Familie B odenhau-sen p. 261), darüber sind wir zweifelhaft.
In der Zeit der G rumbach'schen Händel scheint Melchior derAeltere nicht auf Grumbach'scher Seite gestanden zu haben, und ge-hörte wohl zu den Edelleuten, welche der Abmahnung Herzog JohannWilhelms Gehör schenkten. Bei den Söhnen des unglücklichen HerzogsJohann Friedrich dem Mittleren, Herzog Johann Casimir und Jo-hann Ernst, stand er jedoch in grossen Gnaden und Ansehen, und seinesämmtlichen Söhne widmeten sich dem Dienste derselben. Er selbst aberwar noch in seinem Todesjahre am Montage Lätare 1588 Musterherr überdie Bürgerschaft zu Gotha.
Melchior der Aeltere war zwei Mal verheirathet, indem das Son-neborner Kirchenbuch ausdrücklich besagt: „1567 am 15. August Mel-chiors von Wangenheim zum Winterstein Weib alhie begraben,"und doch seine Söhne Christoph, Melchior der Jüngere und HansDavid sämmtlich nach 1573 geboren sind.
Seine erste Gemahlin wird uns nun aber auch nach den aus demButtlar'schen Archive zu Elberberg uns gemachten Mittheilungen alsAnna Treusch v. Buttlar genannt, welche jedenfalls die Mutter derbeiden Töchter war, welche Melchior der Aeltere, resp. 1572 seine Toch-terfiegina an Oswald v. Krummsdorf zu Ottenhausen, und 1576seine Tochter Marie Susanna an Hans Friedrich v. Wangenheimverheirathete; aber auch von den älteren Söhnen werden einige aus dieserEhe stammen. Damit ist aber zugleich die Bichtigkeit der AhnentafelFriedrich Wilhelms in der Sonneborner Kirche bezüglich seiner Gross-mutter väterlicher Seits nachgewiesen. In Winterstein auf dem Mit-telgute befindet sich aber auch ein jetzt an den Grund-Mauern des Über-guts eingemauerter Stein mit] dem W r angenheim-Buttlar'schen Allianz-Wappen und der Jahreszahl 1552.
Seine zweite Gemahlin war Catharina von Gleichen, die Toch-ter des Asmus von Gleichen auf Tannroda und Ingersleben undder Margaretha von Brandenstein, und wird diese Ehe wohl circaum 1568 oder 1569 geschlossen sein, wo Melchior als öOjähriger Mannerscheint, und noch bis zu seinem 70. Jahre eine Beihe Kinder erzeugte,deren Nachkommenschaft noch blüht.
Melchior der Aeltere verstarb am 13. May 1588 zu Wintersteinund wurde am Himmelfahrts-Tage den 16. May in der Sonneborner Kircheim (iior begraben, wo sein noch wohlerhaltener Leichenstein neben der