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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch.. Zweiter Abschnitt.

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öe ' Tochter Sophia Friederike Christiane, später vermählt mit Major

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Fried. Wilh. v. Berg, dann am 16. März 1760 ein zweiter Sohn Lud-wig Adam Ernst Walrab, welchen des Vaters Schwester FräuleinLouise Dorothea über die Taufe hielt, die übrigen Gevattern sind nichtgenannt. Die dann noch folgenden Kinder, ein am 28. März 1762 gebo-rener, aber im Novbr. 1762 schon wieder verstorbener Sohn Carl undeine am 15. März 1763 geborene dritte Tochter Auguste Friedrike,welche später an den Commissionsrath Engel in Altenburg sich ver-heirathete, werden im Sonneborner Kirchenbuche nicht genannt, undsind wahrscheinlich in Altenburg geboren, wohin die Familie nach demVerkaufe des Sonneborner Guts übersiedelte, und wo Walrab Adolphnun als Hauptmann und Compagniechef in Garnison lag. Er starb hierschon am 15. Juli 1767 kaum 41 Jahre alt, und hinterliess seine Witwemit fünf unmündigen Kindern ohne Vermögen. Die Mutter, welche glück-licher Weise nicht mittellos war, führte getreulich die Vormundschaft,und erlebte noch ein hohes Alter, in welchem sie sich des Glücks ihrerKinder erfreuen konnte. Sie starb im Frühjahre 1802 in Altenburg,von ihrer unverheiratheten ältesten Tochter L ouise Charlotte verpflegt,und ihre Hinterlassenschaft betrug nach dem Erbtheilungs-Becess vom24. Mai 1802 noch circa 13000 -f.

Wir kommen auf die Kinder in der nächsten Generation zurück, undhaben hier nur noch den siebenten Sohn Christians.

444. Friedrich Moritz,

zu erwähnen, welcher am 10. October 1727 zu Sonneborn geboren, wiedie Mehrzahl seiner Brüder in Preussische Dienste getreten war. Er stand1749 als Fähndrich bei dem zu Stettin garnisonirenden Infanterie-Regi-mente des Herzogs von Braunschweig-Bevern. Als nun in diesem Jahrefür den dimittirten Fähndrich v. Merklin ein Fähndrich v. Schlieffenvom Jeetzischen Garnison-Regimente eingeschoben und ihm vorgesetztwurde, glaubte er sich dadurch zurückgesetzt, und kam vier Mal dieserhalbmit der Bitte um seine Dimission ein. Da ihm dieselbe aber vom Könignicht gewährt, und ihm im Gegentheil injungirt wurde, dass ihm nicht zunahgeschehen, und es von seiner Aufführung abhängen würde, wie schnelldas vermeintlich ihm geschehene Unrecht ihm in anderer Weise zu Gutekommen würde, so erbat er sich auf zwei Tage Urlaub, kam aber nichtwieder und entschuldigte sein Weggehen schriftlich mit den eben erzähltenUmständen. Es wurde darauf in contumaciam kriegsrechtlich gegen ihnverfahren, und vom König unterm 25.Decbr. 1749 der Kriegsrechtsspruch,dass sein Same als der eines böswilligen Deserteurs an den Galgen zuschlagen, genehmigt, allerdings ein Königliches Weinachts-Geschenk stattdes vier Mal erbetenen Abschieds. Was aus Friedrich Moritz ge-