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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
v ettern
xv. Ge- 1631 während der Belagerung von Magdeburg sein Leben einbüsste
neration. o o o o ,
und müssen wir daher doch annehmen, dass derselbe damals das 25. Le-bensjahr überschritten gehabt haben wird.
Wir finden Bernhard Wilhelm am Michaelis-Tage 1603 zu Son-neborn, als er für sich und in Vollmacht seines abwesenden BrudersKr äfft Friedrich, wie in Vormundschaft seiner unmündigen BrüderOtto Wilken und Walrab Adolf unter Vermittelung seiner VetternHeinrich Werner Janus, Balthasar Philipp und Hans Bsar von Scharffenstein an seinen Vetter Hans David vongenheim, III. Viertels, einen Garten, der Weyher-Hof genannt, zlquemer Ausführung seines Baues an der Kemnate im Weyher gegen an-derthalb Acker Wiesen vertauschte, und daneben auch einen andren Län-derei-Tausch auf der Eberstedter Höhe zu Stande brachte (Original-Ver-trag im Waker Archive). Damals sassen also die Brüder noch ungetheiltin der väterlichen Erbschaft.
Im Jahre 1623 scheint Bernhardt Wilhelm seinen Wohnsitz schonin Sonneborn gehabt zu haben, da seine Gemahlin Agathe Sophie indiesem Jahre am 27. Juni eine Tochter seines Schultheissen Hans Bau-schelbach zu Sonneborn aus der Taufe hob. Mit dem Ableben desJägermeisters Christoph von Wangenheim zu Winterstein wurdeBernhardt Wilhelm 1638 Senior familiae und starb als solcher am 15.May 1642, also 65 Jahre alt, zu Sonneborn, während ihn zwei SöhneHans Ernst und Friedrich Wilhelm überlebten und in die Lehnefolgten. Seine Witwe folgte ihm am 26. October 1649 ins Grab, undwurde am 1. .Novbr. von ihren Söhnen in Gegenwart von wohl 30 Adels-Personen, wie das Kirchenbuch sagt, feierlich bestattet.
Von Töchtern aus dieser Ehe ist uns nichts bekannt geworden.
Sechszehnte Generation in der I. Linie des IL Viertels des Winter-steiner Stammes.Bernhardt Wilhelms Söhne:
224. Veit Wilhelm; 225. Jobst Melchior, geblieben 1631 vorMagdeburg; 226. Hans Bernhard; 227. Rudolph Georg;228.0tto Sebastian; 229. Hans Ernst; 230. Friedrich Wilhelm.
Diese sämmtlichen Kinder sind nicht in Sonneborn geboren, undhaben wir den Ort ihrer Geburt nicht ermitteln können, wahrscheinlichwar es Coburg oder Stephershausen. Die fünf erstgenannten starben,wie bereits oben erwähnt, vor dem Vater. Die beiden zuletztgenanntenSöhne überlebten beide Eltern.
229. Hans Ernst,
der älteste von den beiden hinterlassenen Söhnen Bernhardt Wilhelms,war keine Zierde für die Wangenheim'sche Familie, und zeigt uns das