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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. IL Viertel.

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Friedrich Hesswinkel und den s. g. rothen Hof zu Wangenheim, xv - Ge "

00 uoration.

Bernhard Wilhelm aber das Schloss Sonneborn zum vierten Theil,wie es sein Vater besessen, auf seinen Antheil erhielt, und alle Forsten,Gerichte und Gefälle zu gleichen Theilen von den drei Brüdern besessenwurden.

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Erste, jetzt ausgestorbene Linie des II. Viertels.

153. Bernhardt Wilhelm.

Jer Stamm-Vater dieser Linie war der am 7. October 1577 geboreneälteste Sohn von Hans Friedrich. Ueber sein Leben wissen wir wenig,da er anscheinend sich in seinen früheren Lebensjahren nicht in Sonne-born anfgehalten hat, und wir vermuthen, dass er früh in Hofdienst beiHerzog Johann Casimir zu Coburg gekommen, und darum sein Le-ben meist in Franken zugebracht hat. Wenn der im Archive des König-lichen Oberhofmarschallamts zu Dresden vorhandene, im Jahre 1734 auf-geschworene Stammbaum des Mathias Heinrich Janus v. Eberstedtrichtig wäre, so müsste Bernhard Wilhelm zwei Mal verheirathet ge-wesen sein, indem seiner angeblich mit Georg Christoph von Wan-genheim, Wangenheimschen Stamms, zu Brüheim verheirathetenTochter Sophie Magdalena eine Eva, geborene Treusch von Butt-lar, zur Mutter gegeben wird, wir glauben aber, dass dieser Stamm-baum eine irrthümliche Angabe enthält, und dass die ebenerwähnte So-phie Magdalena nicht Bernhardt Wilhelms Tochter, sondern seinejüngste am 6. December 1590 geborene Schwester war, und finden voneiner zweimaligen Verehlichung desselben keine Spur. Die in der Wan-heim'schen Familie vorhandenen Stammtafeln geben ihm vielmehr nureine Gemahlin Agathe Sophia von Heldrieth, eine Tochter des Säch-sischen Oberaufsehers über die Grafschaft Henneberg und Amtmannszu Mansfeld und Meinungen Veit von Heldrieth, welcher vor1616 verstorben und zu Helmershausen bei Meiningen begraben war,und seiner Tochter die Güter Kohlhausen und Stephershausen beiHelmershausen hinterlassen hatte, als deren Besitzer Bernhard Wil-helm in der bei der Beerdigung seiner beiden als kleine Kinder gestor-benen Söhne B.udolph Georg (geb. am 19. Juli 1615 und gestorbenam 4. December 1616) und Otto Sebastian (geb. am 26. Juli 1616und gestorben am 6. December 1616) gehaltenen Grabrede bezeichnet wird.Diese mit Kindern reich gesegnete Ehe muss aber schon in den erstenJahren des 17. Jahrhunderts geschlossen sein, denn von den übrigen, nachden Ziegesar'schen Stammtafeln als vor dem Vater verstorben bezeich-neten Söhnen Veit Wilhelm, Hans Bernhardt und Jost Melchiorwar der letztgenannte bereits bis zum Oberstlieutenant avancirt, als er