Druckschrift 
Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
Seite
552
Einzelbild herunterladen
 

552

II. Buch. IL Abschnitt.

OT

xiii. Go jjjj fjj r s j e er bautes Witwenhaus auf dem Wenigen-Gute bezogen

neration. ° °

bleibt ungewiss, da sie ihren Ehemann nur drei Jahre überlebte und nachAusweis des Sonneborner Kirchenbuchs schon am 18. Februar 1569ihm ins Grab folgte.

Wenn die Gleichenstein'schen Stammtafeln in Gotha dipl. unsernWolff Veit eine Magdalena von Buttlar aus Willerhausen undVal. König im III. Theile seiner Adelshistorie pag. 219 und 581 eineCatharina Marie von Wangenheim aus dem Hause Sonnebornzur Gemahlin geben, so sind beide Angaben gleichermassen irrthümlich, daWolff Veit unmöglich schon vor dem Jahre 1542, wo er kaum mündigsich mit Affra von Bibra verlobte, Witwer gewesen sein kann, undJohann oder Hans Friedrich, sein Sohn, welchem König eine Wan-genheim zur Mutter gibt, unstreitig der bei des Vaters Tod noch min-derjährige Sohn der Affra von Bibra war.

Wenn Wolff Veit bei seinem Ableben aus seiner länger als 23Jahre gedauert habenden Ehe nur zwei minderjährige Kinder hinterliess,so dürfen wir wohl annehmen, dass mehrere Kinder jung vor dem Vatergestorben sein werden, die Ziegesar'schen Stammtafeln führen auch einenSohn Friedrich auf, welcher, älter als Hans Friedrich, vor demVater gestorben sein soll.

Die vierzehnte Generation im II. Viertel bestand also nur aus Wolff VeitsKindern, von denen wir

a) die Söhne: 106. Friedrich, vor dem Vater gestorben, 107. Hans

. Friedrich und

b) die Tochter: Katharina verzeichnet finden.

w

It-SC

T

st

lil

B(ll

XIV. Ge-neration.

Diese Tochter Wolff Veits vermählte sich am 22. Januar 1571nach Ausweis des Sonneborner Kirchenbuchs mit Andreas v. Teut-leben, welcher nach den Gleichenstein'schen Stammtafeln ein SohnSylvesters von Teutleben auf Laucha und Wenigen-Sömmernwar, des Bruders des Bischofs Valentin von Hildesheim und desCaspar von Teutleben, Churfürst Joh. Friedrichs Geheiinerath, die-ser beiden auf katholischer und protestantischer Seite gleich bedeutsamenMänner. Der Sohn des Andreas von Teutleben und der Katharinavon Wangenheim war danach der Caspar von Teutleben, welcherals Sachsen-Weimarscher Geheime-Bath und Hofmarschall 1617 der be-rühmte Begründer derFruchtbringenden Geeilsschaft" zur Hebung derDeutschen Muttersprache wurde, worin er den Beinamen desMehlreichen"führte, und 1628 starb, während sein Vater 1623 ihm im Tode voran-gegangen war.