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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. II. Viertel.

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Auch vorziehe ich Lutze mich eynes grofchen bey hänfen Antho- XIt - Q»-

nich, gibt er von eynem virtel landes fampt aller gereehtigkeit des

mir in der erften theilat zugetheilt geweft ift.

Item Auch vorziehe ich mich Lutz von Wangheim Meiner ge-rechtigkeit Am brethern hoffe, doch das ich Im brawhaufe macht

habe zu brawen Das brawegefchirr ift vnfer beyder Sollen wir zu

gleich halten.

Item am Loeberge vorziehe ich Lutz von Wangheym mich mey-

nes geburlichen antheils.

Item der Weinbergk zu Holzhausen ist meyne allein.

Item das ganze Backhaus zu Sonne bor n ist mein allein.

Item die Forthemölln ist meyn allein.

Item die mölln zu Meibom ift meyn das vierdtheil alleine.

Item Die gehöltze wustenunge vnd fchenckrecht ist vngetheilt, hat

ein Iglicher halb vnd theilen alle gleich.

Item an Herman Luleyen haben wir beide gebruder der Steur

vnd volge zu gleich.

Darauf folgen die transitorischen Bestimmungen wie in FriedrichsTheilzettel, dann fährt der Text fort:

Item die Zinfe von den von Erffa erkaufft Sampt den lehen Zinfen

dienft lauts des Begifters.Folgen wieder 4 Censiten mit ihren Abgaben, dann fährt der Text fort:

Item ob fichs In eynem regifter mehr finde, geltzinfe, körn gerfte

vnd haberzinfe huner vnd genfe den Im andern, So haben wir vns

doch vorglichen das fich ein Iglicher feines regilters halten foll, was

daffelbige ausweyfet, vnd dorinnen befunden wirt.

Dann folgt das Verzeichniss der Ländereien in Sonneborn undBrüh eim nach den 3 Feldern und schliesst das Dokument mit dem Ver-zeichniss Item dis is vngetheilt, wörtlich wie das früher angeführte desBruders Friedrich.

Wiewohl nun L utz seit 1540 mit dem Ableben seines VettersApel (Stammvater des IV. Viertels) auch Senior des Winterstein-schen Stammes geworden war, und wir ihm als solchen am Montage nachBartholomei 1541 einen Lehnbrief über die vom Stamme Wintersteinrelevirende Mühle zu Langensalza ertheilen sehen, welcher nach denuns darüber gewordenen Mittheilungen noch jetzt im städtischen Archivezu Langensalza aufbewahrt wird, so tritt derselbe doch wenig in denvorhandenen Urkunden als für sich allein und selbständig handelnd her-vor, und scheint überhaupt mehr ein Mann des Degens als der Feder ge-wesen zu sein. Dass er auch als Senior noch im Sattel gesessen, undmit seinen Sühnen und Stammes-Vettern dem Aufgebote des Landesherrnzur Heeresfolge nachgekommen ist, geht aus den im Communion-Archive

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